Sexismus

    • Heute las ich auf Spiegel Online ein Zitat der Intendantin des Berliner Gorki-Theaters zur sogenannten "Sexismus-Debatte":

      "Frauen sind nicht sicher, nicht im Theater, nicht im Film, nicht an anderen Arbeitsplätzen, nicht auf der Straße und nicht einmal zu Hause."

      Mit dem Autor des Artikels frage ich, wovon die Frau redet. Von Afghanistan? Syrien? IS-Gebiet?

      Fast noch abnormer eine Aussage der Herausgeberin eines angeblich feministischen Blattes, die davon faselte, dass "sowohl dumme Sprüche und Belästigungen als auch sexualisierte Gewalt" Teil einer "Vergewaltigungskultur" seien.

      Hä??? Wo lebt die Dame? Wie gedanklich verworren (und nicht zuletzt männerfeindlich oder sogar -hassend) ist es eigentlich, unsere gegenwärtige Gesellschaft als "Vergewaltigungvskultur" zu denunzieren?

      Aber EINES hat diese ganze Debatte schon erreicht: Ich kenne einige Männer, die sich bislang selbst als "Feministen" bezeichneten, und die das nicht mehr tun. Auf so einen Irrsinn lassen die sich nicht mehr ein. Ich glaube, dass kaum jemand der Sache der Frauen so viel Schaden zufügt, wie wildgewordene Feministinnen, die jedes Maß verlieren.

      Mehr sage ich dazu nicht, sonst werde ich ausfallend.


      P.


      Quelle der obigen Zitate: Der inflationäre Sexismus-Vorwurf nervt und schadet - SPIEGEL ONLINE
    • Sexismus: Frauen können das auch - Kolumne - SPIEGEL ONLINE

      Es ist ein Kommentar.
      Kommentare sind nicht objektiv.

      Die Überschrift
      Spoiler anzeigen
      lässt als Mann etwas anderes vermuten


      Ich hab es als Spoiler gesetzt....will ja niemanden die Überraschung versauen.



      Sexismus....ein schwieriges Thema...
      Warum? Ich empfinde die Debatte so, dass nie "Mensch" gesehen wird.
      Hauen sich zwei Männer...Anzeige...Anwalt..blablabla...am Ende heißt es: ist halt so typisch.
      Keine Feministin würde da schreien: "So ein Blödsinn!", "Das tut man nicht" usw.
      Schlägt Mann Frau....geht die Welt unter.
      Schlägt Frau Mann...ist es scheißegal.
      Meine Meinung ist: Schlägt ein Mensch den anderen. Ist DAS ein Weltuntergang.
      Nötigt jemand einen anderen zu sexuellen Handlungen ist das nicht in Ordnung.
      Und was ist jetzt daran so schwer? Bin ich zu naiv?

      Ich höre ja gerade das Buch "Das hohe Haus" von Roger Willemsen. Ein Politiker schreibt in einen Zwischenruf im Prinzip jeder Frau jede wirtschaftliche Kompetenz ab.
      Witzig...vor dem Hintergrund, dass ich heute beim Mittagessen mit männlichen Kollegen eher gehört habe, dass die Frauen ja das Gehalt des Mannes in Form eines Taschengeldes an diesen auszahlen.
      Die Frau unterdrückt im Einfamilienhaus den Mann, während der Mann sich Bundespolitisch rächt....oder fremd geht....

      Die Debatte ist aufgeladen. Vielleicht auch zu recht.
      Aber sie ist....bäh....


      Sorry....ich würde gerne mit diskutieren....aber das was öffentlich diskutiert wird, ist mir irgendwie zu...zweiseitig?
      zu einseitig....
      irgendwo dazwischen.

      Aber es gibt Entwicklungen!
      Ja...die gehen langsam voran. Wahlrecht, Berufswahl....das ist erst in den letzen 50 jahren entstanden.


      Und um doch nochmal die Sexismuskeule herauszuholen:
      Liebe Frauen....wenn ihr Männer wollt, die euch respektieren, dann paart euch auch mit solchen. Und nicht mit Arschlöchern.
      :borg:
    • Um es aber noch einmal zu sagen: Es geht mir nicht um Rechte von Frauen und Männern. Da muss Gleichheit herrschen, das ist für mich so selbstverständlich, dass ich das gar nicht erwähne.

      Es geht mir HIER darum, das es da anscheinend Frauen gibt, die jetzt ihren jahrzehntelang unterbrochenen Kampf gegen Männer wieder aufzunehmen gedenken. Vor allem geht es mir darum. dass ich es unerträglich finde, wenn lediglich durch Aussagen, ohne Beweise, Zeugen oder gar ein Gerichtsurteil Existenzen vernichtet werden. Im Fall Kachelmann reichte ja noch nicht einmal ein rechtsgültiges Urteil, um den Vernichtungskampf einer "Journalistin" mittels BLÖD-Zeitung zu stoppen. Soviel ich weiss, gilt in Rechtstaaten immer noch, dass ein Mensch so lang als unschuldig zu gelten hat, bis seine Schuld bewiesen wurde. Aber dieses Prinzip wird mehr und mehr gelockert, nicht nur in der sogenannten Sexismus-Debatte.
    • Nein.

      Die Unschuldsvermutung gilt vor Gericht. Ansonsten eben nicht.

      Und das zeiht sich durhc viele Debatten durch.
      Kindeswohl....da waren Männer immer Täter. Frauen ...nein....die bekommen Kinder. Männer beseitigen Kinder.
      Sehr stark übertrieben und vereinfacht.

      Aber im Prinzip schwarz/weiß.
      Differenzierung ist anstrengend. Und ein "Sowohl-Als-Auch" bringt keine Stimmen. Weder von der einen, noch von der anderen Seite.

      Aber wie gegegnet man dem?
      Es gibt Männer,zu wenig, die sich für Frauen einsetzen.
      Bei Kachelmann fällt mir keine Frau ein, die ihre Prominenz in die Waagschale warf, um zu sagen: Das war falsch.
      :borg:
    • Sexuelle Belästigung: Soll das Journalismus sein? | ZEIT ONLINE

      Ich habe den Artikel nicht gelesen. Also den von Carolin Würfel.
      Nun meldet sich die Chefredakteurin für Gerichts- und Kriminalberichte und legt dar, wie schlecht der Artikel ist.
      Hätte man nicht VOR der Veröffentlichung mal drüber schauen können.

      Erst einen reißerischen Artikel veröffentlichen, um Klicks und Leser zu bekommen, dann zurückrudern?


      Hier nun noch den anderen Artikel.
      Sexismus in der Kulturszene: Wir wissen es | ZEIT ONLINE
      :borg:
    • Ich glaube, das Ganze fängt langsam an, mich anzukotzen. Nicht nur die sexuellen Belästungen (sofern sie stattfanden), sondern auch der unbewiesene und unbelegte Hype, der das Ganze immer wieder neu entfacht. So bewirkt man, dass selbst Menschen, die für solche Probleme und deren Lösungen offen sind, den ganzen SCHEISS nicht mehr sehen, hören, lesen wollen. Nee, ich denke nicht, dass sich die Opferinnen und Opfer, die Pseudopferinnen und Pseudoopfer damit einen Gefallen tun. Irgendwann nimmt sie NIEMAND mehr ernst. Dann haben wir die 50er Jahre zurück. Raffen die das eigentlich nicht?

      P.
    • Unabhängig davon, dass es mittlerweile genügt, nur zu behaupten oder zu "mutmaßen", ein Mann könne übergriffig geworden sein, um eine Existenz zu ruinieren, kotzt mich dieser Artikel allein schon wegen seiner "gendergerechten" Sprache mit diesem sprachlich und sprachästhetisch widerlichen "_innen" dermassen an, dass ich ihn nicht zu Ende gelesen habe.

      Nichts wird bewiesen, es wird nur behauptet. Wie soll man sich da wehren? Gegenargumentieren? Die Beschuldigerinnen müssen einfach nur behaupten, das reicht völlig aus. Die Beschuldigten müssen hieb- und stichfest beweisen, dass sie etwas nicht getan haben. Super. Da wird das ganze Rechtssystem auf den Kopf gestellt, denn einem Täter muss bewiesen werden, dass er schuldig ist und kein Angeklagter muss beweisen, dass er unschuldig ist.ben die armen Täterinnen gereizt.

      Wenn diese "Damen" mit diesem Übermaß an unbewiesenen Beschuldigungen erreichen wollten, dass dieses Thema niemand mehr ernst nimmst, sondern man nur noch kopfschüttelnd zur Tagesordnung übergehen will, dann haben sie es bei mir fast geschafft.

      Und das Schlimmste ist: Irgendwann nimmt man auch die wirklichen Opfer nicht mehr ernst, die vergewaltigten Frauen und Männer, weil man meint, das falle ja doch alles unter "MeToo". Ob sich diese "Damen" eigentlich ihrer Verantwortung bewusst sind? Wenn sie diese Erfahrung wirklich machen mussten, sollen sie Anzeige erstatten. Aber sie und die Polizei haben sich so lange einer Namensnennung zu enthalten, bis den Tätern oder den "Tätern" etwas bewiesen ist oder es zumindest, bis es zu einem Prozess kommt. Punkt. Ende. Aus.

      P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pjotr () aus folgendem Grund: Tippfehler

    • Das, was da schrill ‚gehypt‘ wird, ist bald wieder aus der Mode,
      denn es gibt Frauen, Männer und all den Mischmasch ;)

      Hollywood und der ( für mich/ uns hier) ‚normale/ respektvolle‘
      Umgang miteinander...da liegen Welten zwischen
      und ist ja sooooo langweilig ;)

      Teils Jahrzehnte nach was auch immer,
      werden Menschen zerstört...allein das ist bedenklich.

      Ich komme wieder auf Kachelmann, der nachgewiesenermassen unschuldig
      ist und trotzdem dieses (wie auch immer)-Stigma tragen muss...
      Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
      Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī
    • Ja, der Fall Kachelmann war eine schlimme Sache. Aber ich muss sagen, MIR hat er die Augen geöffnet. Ich war vorher ziemlich einseitig festgelegt, pro-feministisch. Aber durch Kachelmanns Katastrophe und durch die Hexenjagd einer gewissen Oberfeministin, die sich nicht erblödete, ihren Kampf gegen ihn über die BLÖD-Zeitung zu führen, habe ich manche Positionen aufgegeben und die Sicht auf das Problem ist heute eine andere... Was ich nur katastrophal finde, ist, dass die echten Opfer es bald wieder genau so schwer haben werden, ernst genommen zu werden, wie in den 50er Jahren. Aber das habe ich schon mindestens dreimal geschrieben, aber es bedrückt mich mehr als alles andere.
    • Ich habe gerade in einem VHS Katalog geblättert.
      Da gibt es einen Kurs, der jetzt als Voraussetzung nicht "Nur weibliche teilnehmer" hat.
      Der Titel ist aber dämlich: "Die Assistentin als rechte Hand -- Selbstbewusst, strukturiert und teamfähig - die perfekte Chefentlastung"
      Es gibt allerdings keinen Kurs für Männer. :D

      Also da könnte man sich drüber aufregen. Gibt bestimmt auch Chefinnen, die Assistenten brauchen, die selbstbewusst, strukturiert und teamfähig sind. Aber da gibt es vermutlich eine geringere Nachfrage....entweder weil es zu wenig Chefinnen gibt, oder weil die eben keine Hilfe brauchen.
      Vielleicht sollte es eher Seminare für die Chefs geben? "Wie wälze ich meine Unstruktiertheit und das Chaos, welches ich verursache, nicht auf meine Untergebenen ab."

      Wenn das eine Feministin lesen würde :D
      :borg: