Das eigentliche Thema: Gnade

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das eigentliche Thema: Gnade

      Mal in Kopie mit dem eigentlichen Begriff, den ich meinte (weiß auch nicht, was das war... was Freud wohl dazu sagen würde?!...):




      Hallo Ihr Lieben,


      wir hatten gestern Abend ein Thema, das mich doch noch sehr beschäftigt und das ich mal bei Euch anfragen wollte.
      Ohne jetzt wikipedia oder sonstige Definitionsseiten zu bemühen:


      Was versteht Ihr unter dem Begriff "Gnade"?


      und:


      Wenn Gnade eine Farbe hätte, welche würdet Ihr ihr zuordnen?


      neugierige Grüße Euch


      Daniela
      Whoever said Dreams don´t come true
      obviously never had a unicorn.
    • Gnade ist für mich die bedingungslose Gewährung bzw. der bedingungslose Erhalt von etwas, z.B. Vergebung, aber auch eine Begabung zu haben, kann eine Gnade (aber auch ein Fluch) sein.

      Auch hier kann ich keine Farbe zuordnen, obwohl ich ja sonst ein Farbenmensch bin...
      "Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung".
      (Leonardo da Vinci, 1452-1519)
    • Begnadetes Talent?

      Für mich Gnade vor Recht.
      Gnade gewähren.
      Gnädig sein...Güte und gewährte Gnade gehen Hand in Hand.
      Eine gütliche Einigung...gnädig sein (einer muss es...)

      Und Gnade bitten...auf dem Schaffott- vor Gericht...
      Begnadigen.

      Weiß
      Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
      Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī
    • hm echte Gnade ist für mich etwas, was aus tiestem Herzen kommt. Ein Geschenk. Sei es ein göttliches Geschenk in Form einer Gabe "ein begnadeter Pianist" z.B. oder eines, das man einander gewährt, wenn ein Richter einem Angeklagten Gnade gewährt, nicht aus Berechnung, sondern aus dem Herzen heraus in dem Wissen, dass der Angeklagte ebenso Mensch ist, wie er auch, aus dem Gefühl einer Gleichstellung... ich kanns nicht besser erklären.
      Vielleicht auch weil mein Hirn grad etwas matschig ist wegen der Magen-Darm-Grippe, aber ich wollte doch auch endlich etwas hierzu schreiben.
      Gnade ist für mich ein Geschenk.
      Mir ist klar, dass andere das auch anders sehen, wenn ein König jemanden begnadigt aus unlauteren Motiven (um mehr Macht zu bekommen, weil er bestochen wurde oder um sich beliebt zu machen) hat das für mich mit echter Gnade nichts zu tun, das ist dann reine Arroganz. So jedenfalls mein Denken.

      geld, aber warum weiß ich nicht. Gelb halt ;)
      Whoever said Dreams don´t come true
      obviously never had a unicorn.
    • Hm. Ein Richter kann aber keine Gnade gewähren, jedenfalls nicht in einem regulären Prozess. Er muss sich ans Gesetz halten.

      Vielleicht sollte ich meine obige Definition auch noch um was Wichtiges ergänzen: Gnade ist immer "unverdient", denke ich mal
      "Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung".
      (Leonardo da Vinci, 1452-1519)