Klimaschutz

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    • Ein (noch?) seltenes Privileg: mein Arbeitgeber stellt mir einen ständig verfügbaren Platz zum Arbeiten zur Verfügung, gleichzeitig aber stellt er es mir frei, ob ich dort oder zu Hause arbeiten möchte.
      „Home Office“ ist aus vielen Gründen ’ne feine Sache - auch, weil sich damit die Fahrerei und damit die CO2-Erzeugung vermeiden lässt. Allerdings ist’s auch mit Kosten verbunden: Arbeitszimmer, Arbeitsmaterialen, Strom für den Rechner, INet-Verbindung, Heizung im Winter …

      Die Antwort des Finanzamtes, wenn man versucht, das alles steuerlich in Anrechnung zu bringen: Nö - is’ nich’! Schließlich stellt dir dein Arbeitgeber doch einen Platz zum Arbeiten zur Verfügung. Vergiß’ es!

      Na denn - dann eben nicht! Dann eben wieder jeden Tag auf 100 km und in diversen Staus CO2 in die Luft blasen. Dafür kann ich dann 30 ct je km steuerlich anrechnen lassen.

      Ihr wollt es so - ihr kriegt es so! Und wenn die Politschranzen egal welcher Couleur von Vermeidung des Klimawandels faseln … ich glaube euch kein Wort.
    • HomeOffice ist eine ... Sache.
      Mir fehlt das adjektiv.

      Einerseits finde ich es manchmal zu Hause produktiver.
      Auf der anderen Seite läuft bei mir, jetzt gerade, ganz nebenbei bei einem Kunden diverse Ladebalken. Ich muss gelegentlich drauf schauen.
      Arbeitszeit. ja. 100%...hmm...nein... ich schriebe ja gerade privat darüber.

      Das Ergebnis ist, dass Arbeitszeit und Privates verschwimmen. Ich bin selbst schuld.

      Stuerliche Vorteile wären schon gut. Immerhin gibt es das ja bei bestimmten Staatsdienern auch. Das Arbeitszimmer, den Strom etc.


      Peter Altmaier fordert, nicht in der Schulzeit für Klimaschutz zu protestieren - SPIEGEL ONLINE

      Er ist Energieminister. Er hat das Problem JETZT. Die Schüler demonstrieren JETZT.
      Und mal ehrlich: Das mit dem Klimawandel, Treibhauseffekt, Meeresspiegel usw. hatt ICH schon in der Grundschule. Passiert ist ....nun....Die Tiefkühltruhen für Eiswürfel sind effizienter. Wir könnte vielelicht hier in Deutschland Eis produzieren und es zum Nordpol fliegen. Fliegen deshlab, weil es eben steuerfrei ist. ;)

      Es ist nichts passiert. Null....es wurde nichts getan. Außer leere Versprechungen. Man könnte auch sagen, es wurde heiße Luft produziert. Und ja: Es ist ein verdammt schlechtes Wortspiel.

      Die gaynze GroKo plant seit ihrem bestehen irgendwas mit Klima. Sie haben von ihren Zielen nichts erreicht. Selbst die Vershcobenen Jahreszahlen werden sie nicht erreichen.
      Also...warum sollten Kinde/Jugendliche oder sonst irgendwie vernuftbegabte Menschen ein "später" akzeptieren?
      Wir haben schon später....später ist eben jetzt. Zumindest für einige.



      Noch ein Nachtrag

      "Fridays For Future": Dürfen Schüler gegen Klimawandel protestieren? - SPIEGEL ONLINE


      Ein Schulleiter sagt "Doch wie kann man Schülern die Teilnahme ermöglichen, ohne dass sie ihre Pflichten verletzen?"

      Das ist aber der Konflikt: Die Schüler haben eine Pflicht....auf der anderen Seite aber eben kein Recht.

      Natürlich haben Kinder und Jugendliche Rechte.


      Ich konnte zum Beispiel für meine DLRG-Arbeit mich vom Unterricht befreien lassen. Das musste der Schulleiter genhemigen.
      Wenn jeder Schüler, der zur Demo will so einen Antrag einreicht....Problem gelöst.
      Nein...der Schulleiter ist seinen Job los.
      Und in manchen Bundesläöndern muss ein Beamter bei so einer Entscheidung wohl damit rechnen enge weiße Jacken zu bekommen, oder lustige bunte Pillen.
      Auf jedenfall bekommt er dolle Ärzte die ihm erklären, er/sie sei verrückt.

      Aber man würde ja nie Beamte aus politischen Gründen ....
      :borg:
    • Ich finde es schade, dass man so auf die demonstrierenden Kids schimpft.
      Oder eher uneinsichtig? wegschauend? alles herunterspielend?

      In den Netzwerken lese ich oft Gegenargumente wie, die Kids würden sich von Mama in ihren SUV`s zur Schule fahren lassen, Handykonsum, Mc Doofkonsum oder mit dem Fulgzeug nach A oder B fliegen wird angeprangert und ganz oben auf natürlich das Demonstrieren in ihrer Schulzeit, wobei in HH zumindest gestern noch Ferien waren.

      Natürlich ist vieles nicht ok, aber sind wir Erwachsenen dann nicht in der Pflicht vorzuleben?
      Auch wenn es schwer fällt? Auch für und im Sinne der Kinder?
      Ich denke, es liegt zB nicht in der Pflicht eines Kindes morgens kurz vor Schulbeginn der Mama zu sagen, dass es lieber laufen oder sonstiges möchte, weil es die Umwelt schonen will.
      Nur mal ein Beispiel dazu..

      Meine Kids sind schon groß und auch nicht in allem perfekt.
      Meine Tochter aber will zB weitgehenst auf unnützes Plastik verzichten.
      Sie hat auch das einkochen für sich entdeckt, wobei ich das schon übertrieben finde.
      Sie kauft nur noch Fleisch vom Metzger des Vertrauens und das selten.
      Was noch nicht geht, ist der Verzicht aufs Auto.
      Wie wird es mal aussehen, wenn sie selber Kinder hat?
      Kaum ein Spielzeug, welches nicht aus Kunststoff ist.
      Wir haben dafür gesorgt, dass es nicht mehr ohne geht.
      Gibt es ein Zurück?
      Oder einen vernünftigen Umgang mit allem?
      Wo fängt dieser an?

      Reden, im Gespräch bleiben, den Faden nicht verlieren und jetzt... durch die demonstrierenden Kinder.. wieder daran erinnert werden, dass diese mit unserem Dreck leben müssen und wieder reden, Gedanken austauschen und ... am Ball bleiben.

      Ich erlebe leider auch viel zu viele Ältere, denen Umweltschutz egal ist, weil sie eh nichts mehr ändern können.
      Doch, vorleben und ermutigen, es besser oder zumindest anders zu tun und solche Kinder, die es wollen, in ihrem Vorhaben unterstützen.





      Wenn Dir das Leben mal wieder einen Tritt in den Hintern gibt,
      dann nutze den Schwung um weiterzukommen.
    • Fridays for Future: Lehrerverband wirft Angela Merkel Heuchelei vor - SPIEGEL ONLINE

      Ja.

      Es gibt eine Schulpflicht. Es gibt Schulleiter, die versuchen die Proteste zu ermöglichen. Das ist auch schwierig, aber sollte möglich sein.

      Das langfristige Engagement ist auch eine gute Idee. In Verbänden, ich gehe mal hier NGOs aus, wird das bloß nichts werden. Die meisten NGOs brauchen Spenden. Spenden gibt es aber eher, wenn man diese von Steuern absetzen kann. Umweltorganisationen werden aber ihr Allg.Nützigkeit verlieren. Da es eben die Politik (Union) so möchte.
      Also bleibt nur der Gang in eine Partei, wie auch vom Lehrerverband vorgeschlagen.

      Ansonsten: Ja Merkel und Co sind Heuchler. Aber das sind sie schon länger.
      Sie kürzen Geld für Bildung, fordern aber immer mehr und besser Ausbildung.
      Das ist auch heuchlerisch.

      Vielleicht sollte der Lehrerverband Freitags zu Demonstrationen gegen Heuchelei in der Politik aufrufen. Zeit hätten die Lehrkräfte ja.
      :borg:
    • Veganer sparen jährlich zwei Tonnen Treibhausgase - SPIEGEL ONLINE

      Interessant. Ich esse weniger Fleisch. Ich kann/will nicht sofort aufhören. Aber ich will gar nicht auf das Thema böser Fleischesser hinaus.

      Viel interessanter sind die Vergleiche.


      Der Ökologe Joseph Poore von der britischen Universität Oxford hat für den SPIEGEL den CO2-Fußabruck eines deutschen Veganers berechnet. Pro Kopf und Jahr produzieren die Deutschen durchschnittlich elf Tonnen Treibhausgase. Wer vegan lebt, reduziert seine Bilanz laut Poore um zwei Tonnen jährlich, bei ansonsten gleichbleibendem Lebensstil. Das entspricht, je nach Berechnungsgrundlage, in etwa acht Economy-Class-Flügen zwischen London und Berlin.

      Es wird von E-Autos geschrieben, dann mit Flügen verglichen.
      Ich finde das sehr ungeschickt.

      Unterm Strich: weniger Landwirtschaft?
      Weniger Flächenverbrauch? ja...

      Aber nicht nur ein Kuhstall verbraucht Fläche. Auch ein DHL-Hermes-DPD-Paketzentrum. Und die Pakete die dort landen (mit u.a. Lebensmitteln (bio, öko unsw.)) werden dort hingefahren, geschifft, geflogen.

      Das Thema Lebensmittel ist nicht einfach. Fleisch zu produzieren ist teuer. In vielerlei Hinsicht.
      Und da muss man ansetzen.
      Vieles würde schon einfacher, wenn man Riundfleisch aus Brasilien ncith nach Europa fliegt. Geflügelreste nicht von Europa nach Afrika.

      Es ist auch der Fleischkonsum, der die Umwelt kaputt macht, aber vielleicht auch die Überproduktion mancher Länder, um eben wettbewerbsfähig zu sein.

      Zynsisch: Ich verzichte auf Fleisch. Gut für mein Gewissen. Aber das was ich nicht verzehre wird um den halben Globus geflogen um verkauft zu werden.
      Ist der Vor-Ort-.Verzehrer verantworltlich? Der Nicht-Verzehrer? Oder der Nicht-Vorort-Verzehrer. Der Nicht-Vorort-Nicht-Verzehrer ist tatsächlihc unschuldig.

      Ich wüsste wer verantwortlich ist: Der Markt. ;)


      Noch ein Nachtrag:
      Ich denke nicht, dass genau ein Verzicht die Lösung bringt, sondern dass kleine Verzichte in verschiedenen Bereichen mehr bringen. Allerdings je länger man wartet, desto größer werden diese "kleinen" Verzichte.
      Und dann hagelt es Verbote. Aber zum Glück haben wir ja den Scheuer-Andi mit seinem gesunden Menschenverstand.
      :borg:
    • Xardas schrieb:

      Ist der Vor-Ort-.Verzehrer verantworltlich?
      Nein. Warum sollte der, der KEIN Fleisch ist, dafür verantwortlich sein, dass das überflüssige Fleisch, das an die Fleischesser hierzulande nicht mehr verkauft werden kann, aus D nach Afrika transportiert wird? Die Alternative ist doch nicht, dass der Veganer endlich wieder anfängt, Tierleichen zu verschlingen, sondern dass der Fleischesser damit aufhört.

      Xardas schrieb:

      Ich verzichte auf Fleisch. Gut für mein Gewissen. Aber das was ich nicht verzehre wird um den halben Globus geflogen um verkauft zu werden.

      Ja, und? Siehe oben: Dafür ist NICHT der verantwortlich, der etwas NICHT tut...

      Xardas schrieb:

      Ich denke nicht, dass genau ein Verzicht die Lösung bringt,
      Das ist richtig, denn, es sind die...

      Xardas schrieb:

      ... kleine Verzichte...
      ... und kleinen Schritte, die wichtig sind. Aber sich hinzustellen, wie viele es tun (nicht Du bist gemeint!!!) und die Veganer (und andere) verhöhnen, weil ihr Verzicht (ich empfinde meine Ernährung übrigens gar nicht als Verzicht) die Welt ja auch nicht rettet, ist zynisch. Ich finde, lieber ETWAS tun, als NIX tun. Viele Etwasse bewirken auch was, viele Nixe bewirken nix.
    • Zum einen auf die Steuer im Allgemeinen.
      Eine Steuer soll ja etwas steuern. Daher kann man von verbot nicht reden.

      Die mwst auf Tickets von Zügen zu senken, fände ich eine gute Idee. Die Frage, was davon beim Kunden ankommt ist aber berechtigt. Wobei das ja die Politik durch ihre Vorständler beeinflussen kann. Oder eben als Hauptaktionär.
      :borg:
    • Klimawandel: Den Absturz kann man nicht wegdiskutieren - Kolumne - SPIEGEL ONLINE

      Schönes Gedankenspiel.

      Auf wen würde ich hören? Ich denke, auf die Pilotin.
      Warum nicht auf die Herren im Anzug? Ganz einfach, weil man Jahre lang auf Herren im Anzug hörte, weil sie ja seriös arbeiten, gab es vor etwas über 10 Jahren einen Absturz. Kein Flugzeug, aber an der Börse.
      Warum sollte man auf die Pilotin hören? Ganz einfach, weil ein weiser Mann der FPD sagte, Fliegen "sollte man den Profis überlassen". Ansonsten würde ich einem FDPler in einem Flugzeug eher einen Fallschirm in die Hand drücken. Fallschirmspringen sollte nicht nur von Profis gemacht werden.
      :borg: