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      Nein, der Film zeigt in erster Linie, wie sich Unternehmen als "nachhaltig" darstellen, es aber eben nicht sind.

      Ich habe den Film gesehen und keine Lösung gefunden.
      Die Lösung wäre sicherlich, kein Fleisch, kein Kaffee, keine Mangos.

      Während ich auf auf Maggi verzichtet habe (Nestlé), habe ich dafür den größten Palmölverbraucher der Welt unterstützt.
      Wie man es macht es ist verkehrt. Ich kann mich an der Weltrettung beteiligen. Aber ich rette den Planeten nicht durch den Kauf von "grünen" Produkten.

      Ich fand den Film interessant. Und ja er ist ein wenig auf Böser Bulle, guter bulle aufgezogen.
      :borg:
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      Xardas schrieb:

      Die Lösung wäre sicherlich, kein Fleisch, kein Kaffee, keine Mangos.
      Gilt das auch für Fair-trade-Kaffee von Gepa etc.?

      Xardas schrieb:

      Während ich auf auf Maggi verzichtet habe (Nestlé), habe ich dafür den größten Palmölverbraucher der Welt unterstützt.
      Magst Du Namen nennen?


      Xardas schrieb:

      Aber ich rette den Planeten nicht durch den Kauf von "grünen" Produkten.
      Das ist wohl richtig. Dennoch halte ich es für sinnvoll, zumindest saisonal-regional-grün zu kaufen. Auf dem Wochenmarkt im nahegelegenen Städtchen gibt es jetzt einen Gemüsestand eines Bioland-Bauern in der Umgebung. Dort kaufen wir seit einiger Zeit bevorzugt ein, und NICHT mehr "Bio" im Discounter. Ich halte das nach wie vor für sinnlos. Die Alternative hiesse: LmaA.

      LG & Danke.
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      Also es ging eher allgemein um Siegel. Vor allem um solche, die sich die Firmen im Prinzip selbst geben.
      Die Siegel sind Werbung. Und Werbung sollte man misstrauen.
      FairTrade ist nicht schlecht, die Produkte zu kaufen ist besser, als "bösen" Produkte.

      Hier mal eine Stellungnahme dazu.
      Dokumentarfilm „The Green Lie/Die grüne Lüge“ fairtrade

      Unilever (Knorr) wäre einer der Palmölverbraucher/hersteller.

      Es sollte keine Produkte geben, die damit werben können nachhaltig zu sein. Die Politik/Gesellschaft müsste dafür sorgen, dass die Produkte nachhaltig sind.
      Die Kritik ist, dass durch diese Siegel, die Verantwortung auf den einzelnen abgeschoben wird.

      Zeitweise musste ich bei dem Film auch daran denken, einfach gar nichts mehr zu essen. Das würde auch helfen. ;)
      Es ging da auch um das Problem mit E-Autos. Die Energie muss irgendwo herkommen. Also nicht aus Kohle.
      Das Lithium wird irgendwo weit weg abgebaut. Die gleichen Umweltschäden werden verursacht, weit weg, damit man vor Ort ein gutes Gewissen haben kann.


      Also ich für mich kaufe FairTrade-Produkte. Ich denke, dass ist nicht verkehrt. Ich hoffe, dass ich damit gutes tue.
      Ich sehe es aber so, dass die Politik sich vielleicht etwas konkretes überlegen muss. Ein Logo/Siegel/Zertifizierung, die eben nicht auf freiwillige Selbstkontrolle beruht. Die Regeln dafür werden in einem Gremium aus Regierung, Opposition, Verbraucherschützern und auch Industrie zu gleichen teilen gebildet.Wie auch immer.

      Bei dem Palmöl ist es so, dass es Waldbrände in Indonesien gab. Die Feuer sind dort ausgebrochen, wo Firmen nachhaltig Palmöl anbauen.
      Das ganze ist widersprüchlich. Und es zeigt auch, dass man als einzelner Verbraucher eben nicht soviel Macht hat.

      Aber bevor man im Laden, die ganzen Infos zu einem Produkt gegoogelt hat, ist die Ware verdorben.
      Und das ist auch nicht nachhaltig.
      :borg:
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      Dank Dir. Gilt diese "Siegelskepsis" auch für Bioland und Naturland???

      Ich denke, ETWAS zu tun, ist auf jeden Fall besser als NIX zu tun (aber meckern)...

      Das oder ein Problem scheint mir aber auch der Verbraucher zu sein. Einerseits beklagt er Konvention und "Industrie-Nahrung" (um es mal ganz platt zu sagen; ich weiss, man muss es differenzierter sehen, worum ich mich auch durchaus bemühe), andererseits will er es billig. Ich wäre bereit, für ein Ei eines Kleinbauern, der seine Hühner artgerecht hält, durchaus 50, 60 Cent zu zahlen. Aber die meisten jammern ja schon bei 20 Cent pro Ei, das ist ihnen zu viel. Und Aldi und Co. freuen sich. Oder gar auf Fleisch zu verzichten, oder sich einfach nur noch ein-, zweimal pro Woche Fleisch vom Bio-Metzger zu "gönnen" (als Vegetarier mache ich da ein dickes Fragezeichen hinter, aber okay...), nee, dazu ist man nicht bereit. Die einen fahren mit dem SUV zum Bioladen, die anderen sind nicht bereit, mehr als im Discountladen zu zahlen. Ja, wie denn nun?!

      P.