Klimaschutz

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      Ja, die Technik wird besser und effizienter.
      Aber da LEDs sparsamer sind, werden dieser nun mehr eingesetzt als herkömmliche Leuchtmittel. -> Man redet hier von Lichtverschmutzung.

      Innovation: Dort lag die Innovation der deutschen Ingenieurskunst darin Grenzwerte einzuhalten indem man betrogen hatte.
      Merkel will nichts tun, weil zukünftig sich das Problem technisch lösen lässt. So die Hoffnung.
      In erster Linie muss man das Verhalten ändern. Und das in der Gegenwart.

      Und da sie keine 5. Amtszeit machen möchte, könnte sie diese Änderung Anstoßen. Unbeliebt hin oder her.
      :borg:
    • Letzte Woche war ich auf einer Fortbildung. Und FFF lief an dem Gebäude vorbei.
      Da sagte einer der Teilnehmer, die haben in der Sache recht, aberob die denn auf ihre Smartphones verzcihten wollten.

      Das ist doch zu kurz gedacht.
      Nicht nur die Jugend muss auf Wohlstand verzichten. Sondern auch die Erwchsenen, die diese Demonsrationen ins lächerliche ziehen wollen. Eben mit dem Argument, dass die Jugendlichen ja nicht auf WOhlstand verzichten wollen würden.


      RipVanWinkle schrieb:

      sollte nicht jeder erwachsene mensch wissen das es teuer wird, unbequem sein wird und es schwer ist das eigene verhalten zu aendern wenn man in realitaet das ergebnis der heutigen taten selbst nie erleben wird und es mehr fuer die naechste generation was bedeutet ?
      Kurze Antwort: Ja.

      Aber ich glaube, dass die Erwachsensein nicht die Schlüsselqualifikation ist, um so etwas zu bemerken. Eine heute 16-jährige, als geistekrank bezeichnete, Jugendliche hat anscheinend die Wissen.
      Auf der anderen Seite stehen ein Haufen Erwachsene die nicht mal einsehen, dass sich das Wetterauswirkungen verstärken und das Klima immer wärmer wird.
      :borg:
    • Xardas schrieb:

      Letzte Woche war ich auf einer Fortbildung. Und FFF lief an dem Gebäude vorbei.
      Da sagte einer der Teilnehmer, die haben in der Sache recht, aberob die denn auf ihre Smartphones verzcihten wollten.

      Das ist doch zu kurz gedacht.
      Nicht nur die Jugend muss auf Wohlstand verzichten. Sondern auch die Erwchsenen, die diese Demonsrationen ins lächerliche ziehen wollen. Eben mit dem Argument, dass die Jugendlichen ja nicht auf WOhlstand verzichten wollen würden.
      Das ist keinesfalls "zu kurz gedacht" - der Energiebedarf von Smartphone-Funktionen beschränkt sich keinesfalls auf die Produktion derselben oder auf die Akku-Ladungen. Smartphone-Funktionen "leben" letztlich vom Internet. Und für dieses gilt: "Wenn das Internet ein Land wäre, würde es in der Rangliste der Stromverbraucher ungefähr den dritten Platz belegen, also direkt hinter China und den USA." (Gary Cook, Spezialist für digitale Technologien, Greenpeace) (Quelle: Die E-Mail, Erzeugerin von Treibhausgasen | ARTE ).

      FFF "lebt" letztlich von "social media" - und wer Likes für weinerliche UNO-Auftritte verteilt und Selfies von der FFF-Demo verschickt handelt faktisch genau so verlogen, wie ein Porsche-Fahrer mit "Atomkraft - nein danke"-Aufkleber. Und genau wie dieser ist sich der internet-affine FFF-Teilnehmer dieser Tatsache nicht bewusst ...
    • Dieses weinerliche Kind (ad hominem Argument), hat in der Sache aber recht. Ein bissche Kosmetik wie beim Klimapaket ist eben keine Lösung.
      Das Versprechen in Zukunft wird man es lösen können, ist eine Lüge. Den man schiebt eine Lösung auf die Menschen, die jetzt doch lieber zur Schule gehen sollten, statt zur Demo.
      Wozu Bildung und Jobs, wenn man später eine Welt hat, die kaputt ist.

      Auf die rein sachliche Ansprache, dass es mit dem Klima wohl nciht so gut ist, haben schon seit 30 Jahren erwachsenen hingewiesen.
      Das sind genau Profis von denen manch Politiker redet.


      Zu dem Internet:
      Viele Mails sind unnötig. Statt zu telefonieren, werden 5 Mails hin und hergeschickt.
      Das Telefonieren benötigt inzwischen die Infrastruktur "Internet". Es wurde also ein Haufen Technik abgeschlatet.
      Dann ersetzten E-Mails Papier. Papier herzustellen benötigt Wasser, Bäume und Energie. Und bin ich mir nicht sicher, wo da der Break-Even-Point ist.
      :borg:
    • Xardas schrieb:

      Dieses weinerliche Kind (ad hominem Argument), hat in der Sache aber recht. Ein bissche Kosmetik wie beim Klimapaket ist eben keine Lösung.
      Das Versprechen in Zukunft wird man es lösen können, ist eine Lüge. Den man schiebt eine Lösung auf die Menschen, die jetzt doch lieber zur Schule gehen sollten, statt zur Demo.
      "... in der Sache recht" ... keine Frage: ja.
      Tatsächlich aber fordert FFF aus einer moralischen Position heraus politische Lösungen. Kein Wunder also, daß die moralischen Argumente ("das böse Auto") mit moralischen Antworten ("das böse Internet") gekontert werden. Für interessierte Kreise und deren Anhänger eine willkommene Möglichkeit, sich politischen Lösungen widersetzen zu können.

      Das Umwelt-Problem ist ein politisches und wirtschaftliches Problem - und eine positive Lösung des Umwelt-Problems setzt voraus, daß die wirtschaftlichen Ursachen für dieses Problem beseitigt werden. Das allerdings will keiner der Beteiligten ... nach wie vor ist die (wirtschaftliche) Freiheit für alle ein goldenes Kalb, welches nicht geschlachtet werden darf.
    • Interessanterweise fordern diejenigen, die seit Jahrzehnten all dies vorgelebt haben, die mit ihren SUVs zum Bioladen fahren, drei bis fünf Handys in verschiedenen Farben und Formen haben (es muss ja zur Kleidung passen), pro Person mindestens 60 qm Wohnraum für ein Menschenrecht halten, ausgerechnet DIE fordern von jungen Leuten, dass sie gefälligst perfekt und immer konsequent zu sein haben. Und falls die Kiddies in einer oder zwei Dingen trotzdem inkonsequent sind, wird das
      Ganze in den Dreck gezogen und als unglaubwürdig abgetan. Es sind doch wir Erwachsenen, die den Kiddies das jahrzehnelang als "Life Style" vorgelebt haben.

      Mich kotzt diese Kritik, die überwiegend von jenen kommt, die NIE auch nur IRGENDETWAS tun, masslos an!
    • Es wird halt alles gemacht um von dem eigentlichen problem abzulenken oder die protester ins laecherliche zu ziehen. Das gleiche wenn leute den bau einer pipeline demonstrieren kommen sie im auto zu demo wird gesagt “siehste die benutzten selber oelproduckte , did wissnd garnicht was sie demonstrieren” kommen sie zu fuss, mitm rad, aufm pferd wird gesagt “ schau wir primitiv die sind, die verstehen garnicht die moderne welt”
    • Pjotr schrieb:

      [...] ausgerechnet DIE fordern von jungen Leuten, dass sie gefälligst perfekt und immer konsequent zu sein haben. Und falls die Kiddies in einer oder zwei Dingen trotzdem inkonsequent sind, wird das Ganze in den Dreck gezogen und als unglaubwürdig abgetan. [...]
      Das ist nunmal das Problem einer moralischen Argumentation, die aus moralisch/ethischen Gründen heraus Handlungsweisen anderer einfordert: Moralisch/ethische Gründe beinhalten immer auch die Behauptung einer hohen Wertigkeit des dieser Moral und dieser Ethik zugrundeliegenden Maßstabes. Daraus folgt, daß die Fordernden diesem Maßstab ebenfalls genügen müssen, um die Wertigkeit ihrer Forderungen zu legitimieren. Die Fordernden (und damit die Forderungen) werden angreifbar, sobald dies nicht gegeben ist.

      Und der Energiebedarf (bzw. die aus diesem resultierende Umweltbelastung) des präferierten Mediums dieser "Kiddies" lässt sich nunmal nicht mit "in ein zwei Dingen trotzdem inkonsequent" abtun. Die Frage ist durchaus erlaubt, warum die Umweltverschmutzung des einen verwerflich und die des anderen tolerierbar sei.
    • RipVanWinkle schrieb:

      Es wird halt alles gemacht um von dem eigentlichen problem abzulenken oder die protester ins laecherliche zu ziehen.
      Nein - letzten Endes wird von interessierten Kreisen nur alles genutzt, um abzulenken und ins Lächerliche ziehen zu können.

      Wenn man sich das "Klimapäckchen" der Bundes-GroKo ansieht, dann kann man feststellen, daß diese GroKo alles Erdenkliche getan hat, um diesen Nutzen so einfach wie möglich zu machen. Denn das Klimapäckchen bedeutet vor allem, daß Klein- und Normalverdiener weitaus mehr belastet (bzw. weniger entlastet) werden, als Großverdiener, Banken und Konzerne. Wer aufgrund seines Einkommens keine oder nur wenig Steuern zahlt, hat schlicht und einfach nichts von erhöhten Kilometerpauschalen und darf stattdessen einfach nur die durch CO2-Abgaben erhöhten Preise zahlen. Ich denke nicht, daß sich so bei den betroffenen Menschen übermäßige Sympathien für die FFF-Forderungen entwickeln können.

      Passend dazu: Frankreich: Klimaschützer gegen Gelbwesten - SPIEGEL ONLINE
    • Sorry, aber das ist Blödsinn, snork.

      Das Klimapäckchen belastet niemand in nennenswerter Art und Weise - einfach weil es keinerlei Mechanismen hat, die irgendeinen Lenkungseffekt haben könnten. und 0,03€/l ist so lächerlich wenig, dass das ohnehin niemand merkt - egal ob Groß- oder Geringverdiener.

      Ansonsten führt FFF keine moralische Diskussion sondern eine ziemlich sachliche, was man auch an der breiten Unterstützung seitens der Wissenschaft gut erkennen kann. Und dieses Ankreiden von "aber ihr nutzt das Internet". Sorry, aber das ist völliger Blödsinn. Du tust gerade so, als würde "das Internet" wegen der paar Kiddies existieren, und lastest ihnen somit die Internetemissionen an. Tatsächlich entfallen auch nur Bruchteile der Internetemissionen auf die Kiddies, einfach weil sie wenig Umsatz erzeugen. Der Großteil der Emissionen entsteht dort nicht für Instagram, Snapchat und Co. sondern durch das Backend der modernen Informationsgesellschaft (die du übrigens nutzt, wenn du bei Edeka deine Packung Brot an die Kasse bringst).

      Achja, und gerade weil es schwerfällt, sich als einzelner einzuschränken und somit auch wenig Anreize für CO2-arme Alternativen entstehen, ist es wichtig, dass die Klimakrise per Gesetz adressiert wird. Die möglicherweise vorhandene Inkonsequenz einer Person, die darauf hinweist, anzugehen, ist ein unfassbar schlechtes ad hominem-Argument, mit dem man eine Diskussion auf der Sachebene vermeidet.


      Und noch zu
      "Die Frage ist durchaus erlaubt, warum die Umweltverschmutzung des einen verwerflich und die des anderen tolerierbar sei."
      Verwerflich ist beide. Aber für Verkehrsemissionen gibt es reichlich Alternativen.
    • snork schrieb:

      Ich denke nicht, daß sich so bei den betroffenen Menschen übermäßige Sympathien für die FFF-Forderungen entwickeln können.
      Das ist durchaus richtig. Gelbwesten würden sich ja verhindern lassen.
      In der Schweiz gibt es, verglichen mit Deutschland, hohe Abgabe auf Co2. Diese kassiert nciht der Staat, sondern wird wieder ausgeschüttet. Also die Geringverdiener, bekommen Geld, während die mit 2 SUVs und großen Haus, eben bezahlen.

      Im übrigen könnte man Bestizer großer Autos so bestuern, das nebn dem CO2-Austoß auch das Volumen des Autos einfließt.
      Berechnungsgrundlage ist Länge*Breit*Höhe im Fahrzeugschein.

      Pendlerpauschale: Wie das Klimapaket die Spitzenverdiener belohnt - SPIEGEL ONLINE

      Das kann jeden falls nicht die Lösung sein.
      :borg:
    • Xardas schrieb:

      In der Schweiz gibt es, verglichen mit Deutschland, hohe Abgabe auf Co2. Diese kassiert nciht der Staat, sondern wird wieder ausgeschüttet. Also die Geringverdiener, bekommen Geld, während die mit 2 SUVs und großen Haus, eben bezahlen.

      Im übrigen könnte man Bestizer großer Autos so bestuern, das nebn dem CO2-Austoß auch das Volumen des Autos einfließt.
      Berechnungsgrundlage ist Länge*Breit*Höhe im Fahrzeugschein.
      Die Erfahrungen mit dem EEG-Umlagegesetz besagen allerdings das Gegenteil. Einst gedacht zur Förderung regenerativer Energieerzeugung wurden mehr oder weniger sofort zusammen mit diesem Gesetz die Ausnahmen für die "energie-intensivsten Wirtschaftsunternehmen" definiert, welche diesen Beitrag nicht zu leisten haben.
      Im Effekt bekommen also ausgerechnet die "größten Umweltsäue" zu Lasten der Normalverbraucher regenerativ erzeugte Energie geliefert - der vermeintlich gewünschte Effekt (die Umlegung der Kosten für regenerative Energie auf alle) verpufft und wird zu einer Maßnahme für die Gewährleistung der Gewinne dieser "energie-intensivsten Wirtschaftsunternehmen". Weitaus sinnvoller wäre es gewesen, dass Teile dieser Gewinne ebenso wie Teile des Haushaltseinkommens arbeitender Menschen für den Ausbau regenerativer Energien eingesetzt werden. Das Gegenteil ist eingetreten.

      Mit den CO2-Abgaben wird's ähnlich laufen. Da wird nix ausgeschüttet, weil die Kohle gebraucht wird, um die größten CO2-Schleudern von dieser Abgabe freistellen zu können.

      Ich werd' mir mal 'ne gelbe Weste kaufen gehen ...