News - Neuigkeiten vom Tage

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    • Labi schrieb:

      Wo aber für jemanden ein (womöglich tollpatschiger und unbeholfener) Versuch der Kontaktanbahnung endet und eine Belästigung beginnt, dass ist, denke ich, so dermaßen individuell ausgeprägt, dass sich da schwerlich eine fixe Definition finden lässt.
      Eine generelle Definition kann es nicht geben, sehe ich auch so. Aber man muss doch wissen, worüber überhaupt geredet wird. Man muss zumindest wissen, wo die rote Linie des Betreffenden lag, die angeblich überschritten wurde.
    • Hatten sie die jemals? 1998 haben sie doch schon ihren Pazifismus einer Beteiligung am Schröderkabinett geopfert. Und seitdem habe ich bei den Grünen ALLES für möglich gehalten. Deren Machtgeilheit ist noch nicht einmal von der FDP zu toppen. Für mich ist diese Partei unwiderruflich gestorben. Eher wähle ich Seehofer als jemals wieder grün.
    • Pjotr schrieb:

      Hatten sie die jemals? 1998 haben sie doch schon ihren Pazifismus einer Beteiligung am Schröderkabinett geopfert. Und seitdem habe ich bei den Grünen ALLES für möglich gehalten. Deren Machtgeilheit ist noch nicht einmal von der FDP zu toppen. Für mich ist diese Partei unwiderruflich gestorben. Eher wähle ich Seehofer als jemals wieder grün.
      Japp, damals sind die für mich auch gestorben...

      Ich würde lieber FDP wählen, als grün... oh moment mal! Hab ich tatsächlich schonmal so gemacht 8) :D ;)
      Whoever said Dreams don´t come true
      obviously never had a unicorn.
    • Heute las ich auf Spiegel Online ein Zitat der Intendantin des Berliner Gorki-Theaters zur sogenannten "Sexismus-Debatte":

      "Frauen sind nicht sicher, nicht im Theater, nicht im Film, nicht an anderen Arbeitsplätzen, nicht auf der Straße und nicht einmal zu Hause."

      Mit dem Autor des Artikels frage ich, wovon die Frau redet. Von Afghanistan? Syrien? IS-Gebiet?

      Fast noch abnormer eine Aussage der Herausgeberin eines angeblich feministischen Blattes, die davon faselte, dass "sowohl dumme Sprüche und Belästigungen als auch sexualisierte Gewalt" Teil einer "Vergewaltigungskultur" seien.

      Hä??? Wo lebt die Dame? Wie gedanklich verworren (und nicht zuletzt männerfeindlich oder sogar -hassend) ist es eigentlich, unsere gegenwärtige Gesellschaft als "Vergewaltigungvskultur" zu denunzieren?

      Aber EINES hat diese ganze Debatte schon erreicht: Ich kenne einige Männer, die sich bislang selbst als "Feministen" bezeichneten, und die das nicht mehr tun. Auf so einen Irrsinn lassen die sich nicht mehr ein. Ich glaube, dass kaum jemand der Sache der Frauen so viel Schaden zufügt, wie wildgewordene Feministinnen, die jedes Maß verlieren.

      Mehr sage ich dazu nicht, sonst werde ich ausfallend.


      P.


      Quelle der obigen Zitate: Der inflationäre Sexismus-Vorwurf nervt und schadet - SPIEGEL ONLINE
    • Pjotr schrieb:

      Ich glaube, dass kaum jemand der Sache der Frauen so viel Schaden zufügt, wie wildgewordene Feministinnen, die jedes Maß verlieren.
      Dem schließe ich mich definitiv an.

      Ich bin keine Feministin, mag ich auch nicht sein, zumindest nicht so, wie diese Frauen sich mir bislang dargestellt haben...

      Männer und Frauen SIND unterschiedlich. ALLE Menschen sind individuell anders.
      Wieso kann man denn nicht das Gegenüber einfach würdigen ohne sich gleich irgendwie nennen zu müssen?! Versteh ich nicht...

      Vergewaltigungskultur - so nen Schwachsinn!
      Willkommen in der Höhle...

      *kopfschüttel* :resignier:
      Whoever said Dreams don´t come true
      obviously never had a unicorn.
    • Moony schrieb:

      Willkommen in der Höhle...
      Oder Hölle? ;)

      Erstaunlich sind die Erinnerungen.
      Nach 30 Jahren fällt jemanden eine Vergewaltigung ein.
      Ich habe manchmal schon Probleme eine Situation nach einigen Monaten noch richtig einzuschätzen.

      Ist das Trittbrettfahrerei? Vielleicht! Vielleicht auch nicht.
      Zeugen? Nein...gibt es nicht.
      Im zweifel für den Angeklagten? Schlecht....das System des Patriachats!!!11!
      Im Zweifel für die Frau?
      Im Zweifel für den Mann?

      Im Zweifel ist es dünnes Eis.
      :borg:
    • Xardas schrieb:

      Nach 30 Jahren fällt jemanden eine Vergewaltigung ein.
      Ich habe manchmal schon Probleme eine Situation nach einigen Monaten noch richtig einzuschätzen.
      Das kann durchaus glaubhaft sein. Für manche Opfer ist es nur möglich, weiterzuleben, indem man das total verdrängt (doch, das geht!). Und irgendwann kommt es dann hoch, oft mit brachialer emotionaler Gewalt.
    • Pjotr schrieb:

      Das kann durchaus glaubhaft sein. Für manche Opfer ist es nur möglich, weiterzuleben, indem man das total verdrängt (doch, das geht!). Und irgendwann kommt es dann hoch, oft mit brachialer emotionaler Gewalt.
      Das ist richtig.
      Die Frage die sich mir stellt ist eher: Fällt es ihnen ein, wil es gerade hoch kommt.

      Und wenn es hochkommt, wegen dem Trauma oder wegen der Debatte?
      Eine gemeine Frage für die Opfer, oder?

      Aber die Frage muss gestellt werden, da Vermeintliche Opfer eben sich selbst darstellen wollen. Publicity. Bild dir meine Meinung über xyz.
      :borg:
    • Für wirkliche Opfer ist das nicht "gemein", es ist in beiden Fällen eine Katastrophe. Wenn es aus sich heraus hochkommt, so ist das oft so gewaltig, dass ein Mensch daran zerbrechen oder zumindest schwer stürzen kann. Ich hatte solche Menschen in meinen Beratungsstunden. Kommt es aber hoch, weil momentan in der Gesellschaft so viel darüber geredet wird, ist es oft noch schlimmer, denn dann kommt es ja nicht nur gegen den eigenen Willen hoch (wie im ersten Fall), sondern forciert durch andere. Aber da hiesse die Lösung, nicht drüber zu reden, und das geht nicht.

      Ich rede hier aber nur von wirklichen Opfern, nicht von "vermeintlichen", wobei man da ganz ganz ganz vorsichtig sein muss, bevor man ein Opfer "vermeintlich" nennt. Es gibt in solchen Zeiten, in denen so etwas "diskursmässig" hochkommt, nicht wenige, die sich daraufhin das Leben genommen haben und nehmen. Und nicht selten kam dann raus, dass man das "vermeintlich" hätte weglassen MÜSSEN, weil es wirkliche Opfer waren. Was mich momentan so extrem stört: Man glaubt, man diskutiert nur über Promis. Aber zigtausende Opfer weltweit werden durch diesen Tratsch getriggert und wissen in den meisten Fällen nicht, was sie tun soll. Verantwortung dafür tragen all die Menschen, die behaupten, ihnen sei etwas widerfahren, was nicht der Wahrheit entspricht, oder die, die ein schief gegangenes Kompliment sofort als "Belästigung" empfinden. Und natürlich auch die, die jetzt mitdiskutieren und allen Opfer unterstellen, vermeintlich zu sein. Es wird in eins, zwei Jahren sicherlich Studien darüber geben, ob und wie diese Diskussion die Suizidrate verändert hat. Ich befürchte, es werden schreckliche Zahlen dabei rauskommen.

      P.
    • Ich will hier auch nicht unterstellen, dass niemand vor 30 Jahren vergewaltigt wurde.
      Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich jemand vor 30 jahren hochgeschlafen hat und es nun anders darstellt, weil das gerade so passt.


      Hmm....ist eine Möglichkeit.
      Und im Prinzip ist es flsch, wen sich jemand hochschlafen muss. Aber das könnte man im anderen Thread weiter ausführen.

      Eine Anschuldigung muss untersucht werden. Und am Ende muss ein Gericht entscheiden.
      :borg:
    • Xardas schrieb:

      Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich jemand vor 30 jahren hochgeschlafen hat und es nun anders darstellt, weil das gerade so passt.
      Natürlich ist das möglich.

      Aber ich finde es erschreckend, dass das oft die ersten Reaktionen auf Bekanntwerden sexuellen Missbrauchs sind. Ich erinnere, als um 2010 die Affäre mit den missbrauchten Kindern durch Geistliche begann. Die erste Reaktion war Abwehr. Kann nicht sein. Präpubertäre und Pubertäre Phantasien, da springen Leute auf aktuelle Themen auf, man will der Kirche schaden usw.

      Und genau an diese Reaktionen, die diese Kinder quasi ein zweites Mal missbrauchten, werde ich aktuell erinnert. Ich verachte die Frauen, die vorgeben, missbraucht worden zu sein, obwohl es nicht der Fall ist. Aber ich verachte auch die Medien etc., die quasi infrage stellen, dass überhaupt Frauen missbraucht werden KÖNNEN. Meine Sympathie und Solidarität gehört den Opfern, auch wenn Pseudo-Opfer ihnen noch einmal ins Gesicht treten.

      Mehr möchte ich an DIESER Stelle nicht sagen. Meiner Meinung nach gehört diese Diskussion in den geschlossenen Bereich.

      P.