Neues aus der Wissenschaft

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    • Labi schrieb:

      Ich denke mal, der Sinn hinter all den Fragen ist ganz einfach die angeborene Neugierde des Menschen und der unbedingte Wille, auf alles und jedes eine Antwort zu finden.
      Ja, das glaube ich auch, Labi. Aber seltsamerweise sind ihm die Fragen nach Sinn und Ziel des Lebens irgendwie egal (geworden?). Was wäre das für eine wunderbare Welt, wenn man all das kreative (und finanzielle) Potential dieser Wissenschaft(ler) investieren würde, um das Leid von Kindern aus der Welt zu schaffen. Das hätte nämlich auch Folgen für die ganze Welt, denn aus Kindern, denen es gut geht, werden Erwachsene, die vermutlich auch wünschen und dafür arbeiten würden, dass es anderen auch gut geht.

      Aber statt dessen investiert man lieber Unsummen in die Frage, ob das Higgsteilchen existiert oder nicht. Und nennt das Ganze sogar (blasphemisch?) "Gottesteilchen".

      Naja, mein Pessimismus ist vermutlich momentan zu gross, um all das objektiv sehen zu können. Ich wollte Eure technisch-wissenschaftliche Begeisterung nicht trüben, ich "verfalle" ihr ja manchmal selbst.

      Lieben Gruss

      Peter
    • Peter, natürlich wäre es gut, dass ganze Geld in Nahrung zu investieren.
      Aber sinnvoller wäre es vielleicht, wenn wir unsere Nahrungsmittel einfahc nciht wegwerfen, sondern nach Afrika schiffen würden, damit wäre denen auch schon sehr geholfen. Zumindest bei Lebensmitteln, die auch die Fahrt über haltbar wären.

      Und dann wäre ein Problem noch nciht gelöst, wenn denn die das Geld in die Nahrung geflossen ist, alles satt sind, dann wollen alle Auto fahren.
      Gut die Autos können wir bestimmt noch produzieren. Aber woher den Sprit nehmen.


      Und zu dem Higgs-Teilchen, welches ja anscheinend entscheidend für die Gravitation ist. Damit könnte man ja vielleicht künstliche Schwerkraft herstellen.
      Für die Raumfahrt wäre das Klasse.

      Und wenn man das Higgs-teilchen überreden könnte sich umgekehrt zu verhalten dann könnte man schweben....okay Sci-Fi :D

      Die Probleme der Menschheit lassen sich leider nicht durch Geld lösen. Vor allem da viele Probleme ja durch dieses entstanden sind.

      "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." (Einstein)
      :borg:
    • Hallo, Andre,
      Peter, natürlich wäre es gut, dass ganze Geld in Nahrung zu investieren.
      Darum ging es mir nicht. Es geht mir darum, Wege zu finden, damit der Mensch überhaupt nicht mehr hungern muss. Um Veränderungen der Lebensstrukturen. DARAN sollte man arbeiten, DA HINEIN sollte man seine Kreativität investieren.

      Aber sinnvoller wäre es vielleicht, wenn wir unsere Nahrungsmittel einfahc nciht wegwerfen, sondern nach Afrika schiffen würden, damit wäre denen auch schon sehr geholfen. Zumindest bei Lebensmitteln, die auch die Fahrt über haltbar wären.
      Das würde sicherlich im ersten Augenblick helfen, ändert aber an den Strukturen nichts. Ich bin so optimistisch zu glauben, dass diese Art Probleme der Welt lösbar wären, wenn sich die grössten Geister zusammenschliessen und nicht den Weltraum erforschen, sondern was, was HIER auf der Erde schief läuft. Aber ich bin so pessimistisch, zu glauben, dass mächtige "Interessenvertreter" (wessen Interessen??) schon dafür sorgen werden, dass diese grossen Geister nicht auf "dumme" Gedanken kommen.

      Und dann wäre ein Problem noch nciht gelöst, wenn denn die das Geld in die Nahrung geflossen ist, alles satt sind, dann wollen alle Auto fahren.
      Meine Hoffnungen gingen einmal viel weiter. Ich habe gedacht, die Welt und ihre Strukturen wären veränderbar. Ein Zipfelchen in meinem Hirn glaubt das immer noch. Aber es geht mir nicht um Nahrung, Auto, IT und Häuschen am Stadtrand. Es geht mir um mehr. Um Leben. Lebensinhalt. Lebensziel. Lebenssinn.

      Und zu dem Higgs-Teilchen, welches ja anscheinend entscheidend für die Gravitation ist. Damit könnte man ja vielleicht künstliche Schwerkraft herstellen.
      Für die Raumfahrt wäre das Klasse.
      Ohne Frage, mich fasziniert das auch. Aber was hat der allergrösste Teil der Menschheit, sagen wir mal, der bescheidene Rest von 99,9%, davon? Ach ja, die Teflonpfanne, ich vergass....

      Die Probleme der Menschheit lassen sich leider nicht durch Geld lösen. Vor allem da viele Probleme ja durch dieses entstanden sind.
      Aber vielleicht durch eine Bündelung all der Kreativität, die der Mensch in so "a-soziale" Dinge wie Weltraum investiert und für so widersinnige Dinge wie Waffenentwicklung verausgabt.

      "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." (Einstein)

      Eben! Ich ziehe nur andere Schlüsse als Du. Oder auch nicht.

      Lieben Gruss

      Peter
    • Es geht also um die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest? ;)


      Es gibt Wege, an denen gearbeitet wird: Genmanipulierte Pflanzen wie "Golden Rice" zum Beispiel. Es ist eine Lösung und bestimmt nciht die beste. An dieser Lösung saßen kluge Köpfe und BWL'er.

      Pjotr schrieb:

      Um Leben. Lebensinhalt. Lebensziel. Lebenssinn.


      Was ist Leben? ...erstmal ein Organismus, der stoffwechselt. Hört sich blöd an.
      Ich versuche es anders...woher kommt der Spruch "Das ist doch kein Leben!". Als kein Leben bezeichnet man ja Menschen denen es schlechter geht. Menschen die Hungern, krank sind oder denen triviale Dinge (Auto, Handy, usw.) fehlen.
      Ist Leben einfach erstmal das, was man hat, wenn man die Maslow-Pyramide erklommen hat?

      Was ist das Ziel des Lebens? Arterhaltung, Fortpflanzung. Auf unserem Planeten wird es eng...in mehrfacher Hinsicht. Der Weltraum ist groß, wir könnten unsere Probleme also verteilen. :rolleyes:

      Inhalt des Lebens: Essen, Trinken, Lernen, Fragen stellen, diese auch beantworten. So ganz allgemein gesagt.
      Ich bleibe mal bei den Fragen: Welche Fragen dürfen gestellt werden?
      Und beim Stellen dieser Frage stellt man schon fest, dass es traurig ist, so eine Frage stellen zu müssen. Sie impliziert nämlich Denkverbote. Und die haben wir durch 'Interessenvertreter'. Diese Vertreter sind, wie der Ausdruck schon zeigt, nicht gerade Leute, die in den Himmel kommen würden. Sie stehen auf der Stufe mit anderen Vertretern: Staubsauger-, Versicherungs-, oder auch mit manchem Volksvertreter.

      Gezielte Forschung ist bestimmt sinnvoll. Der Zufall hat bisher meist große Entdeckungen hervorgebracht. Die Frage ob die Weltraumforschung sinnvoll ist, weiß ich nicht. Man hat ein Fahrzeug gebaut, dass superfeinen Sand standhalten kann. Für Wüstenfahrzeuge ist das auch hier auf der Erde praktisch.

      Gut....auf den Zufall sollte man sich nicht ganz verlassen. Es sollten auch Leute an den Problemen arbeiten. Und ich denke, dass tun auch viele. Stillschweigend, da sie keine tolle Lösung gefunden haben und/oder ihnen der berühmte Wissenschaftler fehlt. ;)

      Und zu guter Letzt muss eine Gesellschaft die Ergebnisse umsetzen und ihre Regierung zwingen etwas zu unternehmen. Und bei dem Punkt hört auch bei mir der Optimismus auf.
      :borg:
    • Ich sage es mal so:

      Hätte die Menschheit kein Fenster in die Ferne,
      wäre das eine wahrlich gruselig- grausige Vorstellung.

      Dieses Fenster heißt m.E. Wissenschaft.

      Dazu zählt irdisches- ebenso wie darüber hinausgehendes Wissen... ;)
      Mit Wissen kann die Menschheit weiter kommen-
      ohne m.E. nicht wirklich.
      Weiter als bis zum Tellerrand- oder zum Ereignishorizont (oder so...):D

      Mich erdet das Wissen um das, was wir nicht begreifen können.
      Noch nicht...
      Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
      Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī
    • Tja.........

      Mich hat die Wissenschaft keinen Deut weiter gebracht. Weder mein Mathestudium noch mein Päd-Psych-Studium noch meine sonstigen wissenschaftlichen Interessen. Unterhaltung, ja. Auch Reiz, sehr schweres zu verstehen oder überhaupt den Versuch zu wagen.

      Aber was nutzt mir die Wissenschaft angesichts der Endgültigen Leere, auf die ich mich vorbereiten muss, was mir so unendlich schwer fällt; angesichts der Traurigkeit, die mich mehr und mehr und öfter und tiefer befällt über die Dummheit der Menschen, über ihre Raffgier, über ihren über Leichen gehenden Egoismus.

      Der Mensch ist moralisch und in Dingen der Frage des "Sinn des Lebens" keinen Deut weiter als vor 100 oder 1000 oder 10000 Jahren.

      P.
    • Pjotr schrieb:

      Der Mensch ist moralisch und in Dingen der Frage des "Sinn des Lebens" keinen Deut weiter als vor 100 oder 1000 oder 10000 Jahren.


      Pack einen schlechten Apfel in eine Kiste mit guten Äpfeln. Und irgendwann sind alle schlecht.
      Pack einen guten Apfel in eine Kiste mit schlechten Äpfeln, die Äpfel erden nicht gut.

      Zum Glück sind wir keine Äpfel, aber ich glaube, dass es gute Menschen gibt. Diese können sich aber der Masse an schlechten Menschen gar nicht wirklich durchsetzen. Oder nur sehr langsam. Das dauert nunmal... vielleciht auch noch 10 hoch 30 Jahre :D


      Dabei fällt mir ein: Kennst du das Buch?
      Es ist einfach nur Unterhaltung, aber ein interessanter Denkansatz. Und da könnte Wissenschaft dann doch nützlich sein. ;)
      :borg:
    • Die schwerwiegendste und gefährlichste aller Resistenzbildungen ist immer noch die Faktenresistenz.

      Mia Paulsen, Uni München
    • Interessante Kommentare...;)

      Für mich stellt sich nicht die Frage nach der Existenz extraterristischen Lebens,
      sondern primär nach dem Zeitfenster, welches uns als Beobachter offen stehen müsste.

      Eine Zivilisation muss eben über einen gewissen Zeitraum existieren und wirken,
      um von einer anderen Zivilisation wahrgenommen werden zu können
      und eine solche müsste (ein offenes Zeitfenster vorausgesetzt) eine Offenbarung wollen...

      Dann kommt die relative Position zum tragen.
      Käme, denn würde eine entsprechend entwickelte Zivilisation es riskieren,
      in unserem absolut winzigen Zeitfenster zumindest jetzt 'Hallo' zu sagen,
      wenn diese so hoch entwickelt ist, dass ihr dies überhaupt möglich ist?

      Vielleicht entwickelt sich die Menschheit doch noch zu einer Zivilisation...
      ...dann käme vielleicht auch ein 'Hallo' ... ;)
      Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
      Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī