Populisten erorbern die Welt

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    • Populisten erorbern die Welt

      Pjotr schrieb:

      Ich könnte dem ja gelassen begegnen, wenn da nicht "der rote Knopf" in Reichweite eines unberechenbaren, cholerischen Narzissten wäre...

      Pjotr schrieb:

      Nee, ich mag Amerika nicht (mehr). Das alles ist ja kein Ausrutscher, und es war/ist keine MINDERHEIT (!), die diese Wahl zu verantworten hat.

      Pjotr schrieb:

      Meine (wenn auch sehr geringe) Hoffnung ist, dass Trump im Wahlkampf nur eine Show abgezogen hat und ihn "die Realitäten" des Regierensmüssens nun auf den Boden zurückholen.

      Herzi schrieb:

      Das verstehe ich...aber Amerikaner sind eben...amerikanisch.

      Die Sache mit dem roten Knopf...noch andere Durchgeknallte halten ihren Daumen
      permanent auf ihren roten Knöpfen, was die Sache an sich nicht beschönigen kann.
      Er ist zu sehr selbstverliebt, als das ihm 20 Minuten Sieg über Russland
      den ultimativen kick bescheren könnten.

      Ich denke, dass er nicht der Traumkandidat für die Falken ist.

      So wie es aussieht, wird er in Whitehouse einziehen.
      Au weia...
      JETZT...nach einigen Monaten, sehe ich Sanders als den besseren Kandidaten an.
      Hätte wäre wenn...

      Es gibt viiiiiiiel Porzelan für ihn und schon jetzt ist die Welt instabiler geworden.

      Die Amerikaner, die ihn wählten, sehen das alles wie ein Monopoly-Spiel...
      ...Viele...
      Ändert nichts an den Fakten.

      Schaun mir mal und die Hoffnung stirbt zuletzt

      Pjotr schrieb:

      Laut Radio-Kommentar waren die Hauptwähler die Verlierer der Globalisierung: weiss, schlecht ausgebildet, oft arbeitslos, und die abgestürzte Mittelschicht. Dass DIESE Menschen glauben, ein Milliardär, dessen Wahlprogramm nur 3 Buchstaben lang ist ("I-C-H"), würde auch nur den Finger für diese rühren, ist so absurd, dass es kaum zu fassen ist.

      Pjotr schrieb:

      Was ich besonders schlimm finde, ist, dass die Populisten hier bei uns (Europa) nun massiven Auftrieb bekommen wird..
      :borg:
    • Also ich sehe es so:

      Seit Jahren regt man sich über die alten Parteien auf. Von ihnen kommt nichts Neues. Keine Entwicklung. Keine Gestaltung.
      Es werden Gesetze von Lobbyisten abgeschrieben, eigene Grundsätze ad absurdum geführt.

      Warum soll man dann nicht jemand wählen, der verrückt ist? Einfach mal was ganz anderes. Klar es ist ein Experiment.
      Und es kann schief gehen. Aber mal ehrlich, welche Partei hat sich ernsthaft vom Erstarken eine Partei wikrlich beeinflussen lassen und etwas geändert. Die Linke fliegt inzwischen wieder aus Landtagen. Der SPD kann es nur recht sein, muss sie sich ändern? Nein. Weiter so.
      Die CDU weiß gar nicht mehr wofür sie steht. Sie ist so flexibel geworden, dass sie quasi für alle wählbar ist. Die CSU verschärft nur ihre Parolen. Rechts außen war sie schon immer zu finden. Und wie jeder volksnahe Mensch, verpricht Seehofer jedem das, was er hören will. Für Beleidigungen hat er ja zum Glück den Scheuer. Trump hat wenigsten so viel Mut, oder so viel Dummheit, selbst die Leute zu beleidigen.

      Nun...wie ändert man das? Durch Wahlen alleine eben nicht. Man müsste sich engagieren.
      Aber wie sollen sich Arbeitnehmer engagieren, die zunehmen zwei oder drei Jobs machen müssen. Kann ja nicht jeder Beamter sein, der kommen und gehen darf, wie er will. Oder selbständig als Jurist oder Arzt.

      Und ist da jemand, der eben auch nicht betroffen ist von diesen Gesetzen, aber einfach gegen diese Netzwerke flucht und spuckt. Das findet man als "Kleiner Mann" eben erst mal toll.

      Wie bei Kabarett....man hört sich das an, regt sich 90 Minuten auf, lacht und weint. Aber man ändert nichts. Nun entschließen sich immer mehr etwas zu ändern. Der Weg zu dieser Änderung ist suboptimal, wie ich finde. Aber Kritik, Demonstrationen usw. werden auch hier in Deutschland gleich ignoriert, oder mit Bannmeilen und Wasserwerfen verhindert.

      Irgendwann musste es wohl mal soweit kommen. Und man kann nur hoffen, dass es eben nur vier Jahre dauert. Ich halte Demokratie eben nicht für stabil. Es ist Drahtseilakt und man muss eben immer dran arbeiten. Egal ob die Demokratie in der Türkei ist oder eben hier vor Ort. Hier in Deutschland ist durch die ganzen großen Koalitionen eben auch eine Art "Diktatur" entstanden. Ich kann zwar wählen aber es hat keine Auswirkung. Und ganz kleine fängt es schon auf lokaler Ebene an: Sowohl in der Stadt, als auch bei uns im landkreis haben sich alle Parteien, außer Afd zu eine Kooperation zusammengeschlossen. Wozu wählen? Warum den etablierten meine Stimme geben?

      Ich glaube diese Kluft zwisschen Arm und Reich, die immer größer wird, spiegelt sich auch in der Politik wieder. Zwischen Gewählten und Wählern gibt es auch eine Kluft, und meine Theorie: Zwischen beiden Klüften gibt es einen Zusammenhang.
      :borg:
    • Die Analysen zeigen u.a. deutlich auf, dass somit gegen das Establishment protestiert wurde.
      Wer genauer hinschaut, mag das teilweise verstehen...
      ...es gab nur Sie oder Ihn.

      Trump ist kein Teamplayer...überhaupt nicht, was die republikanisch besetzten Kammern
      zur einzigen Kontrollinstanz macht.
      Er hat so vielen so derb vor den Kopf gestoßen...auch seinen Parteikollegen...somit gut im
      Sinne einer mittelfristigen Schadensbegrenzung.

      Trump ist überziehender Brabbelkopp...
      ...mal sehen, ob er wirklich auch so heiß essen wird/will.


      Amerika wird nicht untergehen und keinen Weltkrieg beginnen.
      Sie sind mit sich selbst beschäftigt...mehr denn je und mit steigender Tendenz.

      Obama hat einiges auf die Beine gestellt...gegen den Widerstand der Kammern.
      Einiges wird nun zerstört werden und somit weiter zur Spaltung des Landes beitragen.
      Schade und für viele Amerikaner wird es ein böses Erwachen geben.

      Na mal sehen...
      Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
      Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī
    • Ich habe heute morgen einen Kommentar eines Amerikaners gehört, der mich das alles ein wenig besser verstehen liess. Er sagte, dass es in USA Gegenden gäbe, gegen die wären die Landgemeinden in Niederbayern geradezu Weltmetropolen. Es leben dort Menschen, die noch kaum aus ihrem Dorf herausgekommen sind und für die eine 8-km-Fahrt in die nächste "Grossstadt", die meist 1500-2000 Einwohner hat, bereits eine Erfahrung fürs Leben ist. Viele von denen haben auch keine Ausweispapiere, denn "man braucht sie ja nicht", niemand käme auf die Idee, mal die USA zu verlassen, und sei es für 1-2 Tage. Und jetzt kommt es: Das sind keine vereinzelten Sprengel, die nicht ins Gewicht fallen, sondern es sind Millionen (!!), die dort noch so leben... Der Mann sprach von mindestens 25% der Bevölkerung.

      Liebe Grüsse

      Peter
    • Die Intelligenz findet sich an den Küsten.
      Schmale Streifen.
      Ein Blick auf die Wahlanalyse-Grafiken zeigt es auch auf.

      Ich habe mich schon zu den Hillbillies 'gewagt' ...
      ... nett, aber etwas verunsichert und in großen Teilen sehr ungebildet.
      Aber nett... ;)
      Ich bin ja auch weiß ...
      Nichts neues...

      Eine Demokratie.
      Es wurde gewählt.
      Schill wurde auch gewählt...Hitler auch und andere...
      ...die AfD wir in den Bundestag einziehen...

      Vorteil: TTIP ist nun wohl Geschichte.
      Na mal sehen...


      cdn.getyourguide.com/niwziy2l9…Night-Tour-t10259-009.jpg
      Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
      Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī
    • Hallo !
      Hier breite ich auch mal kurz *hust* (ich versuche es...) meine Gedanken aus.
      So holterdipolter, nachdem ich ewig durch Abwesenheit glänzte....

      Die Populisten, USA, Europa, Türkei....
      Demokratie, das Wahlvolk, das System - was ist da los ?
      Meine persönlichen Befindlichkeiten voran:
      Ich bin auch entsetzt, empört, angewidert, aber auch schon alarmiert und besorgt !
      Das so Selbstverständliche, auch eben hierzulande, droht zu wackeln, es brauen sich dunkle Wolken am Horizont zusammen.
      Ich wage mal eine Frage (erstmal, da sind noch mehr): Was qualifiziert eigentlich den Wähler, die Wählerin, was ist das "souveräne am Souverän"? Darf man denn einmal über so etwas nachdenken ? Wo es doch den Geschmack von Anmaßung oder Dünkel hat, die Spur eines Angriffs, zumindest einer Infragestellung, nämlich des geheiligten Bürger-und Wahlrechtes für alle ?
      Ich finde, man muß dringend über Bedingungen und Hintergründe unserer Demokratien nachdenken, um an einer Achillesferse des Systems seinen Untergang zu verhindern !
      Ich tippsel das hier so vom smartphone weg, nur als Hintergrund, warum ich mich gerade sehr kurz fasse.
      Die Süddeutsche Zeitung titelte am WE 12/13. Nov. folgende sinnige Frage:
      " Warum wurde Donald Trump von so vielen Menschen gewählt, denen er schaden wird?"

      Mehr vom heimischen PC.
      Magie ist, wenn man trotzdem lebt.
    • somefish schrieb:

      Ich finde, man muß dringend über Bedingungen und Hintergründe unserer Demokratien nachdenken, um an einer Achillesferse des Systems seinen Untergang zu verhindern !
      Ja, das muss man. Ich hinterfrage seit einigen Monate sogar, ob die Demokratie, so wie sie seit Jahrzehnten hier gelebt hat, wirklich das dem Menschen Gemässe ist. Ich gehe sogar in meinen Gedanken noch einen Schritt weiter und frage mich, ob das Allgemeine Wahlrecht nicht auch ein Problem sein KÖNNTE.

      Ich habe noch keine Antworten. Aber bereits meine Fragen erschrecken mich.

      LG

      P.
    • oh :) interessant,


      der Zynismus der (re)aktionären Anarchie...

      schnell die Heizung an, damit es kuschlig wird :D

      mensch...

      wo... *such*

      ist es denn noch?!

      oh, da ist ein schön durchdesigntes für das Anhängen...

      ich glaube, ich bin aus der Übung *fingerknacks*, hey fishi, schön Dich zu lesen ^^
      Dateien
      Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
    • somefish schrieb:

      " Warum wurde Donald Trump von so vielen Menschen gewählt, denen er schaden wird?"
      Jain. Gewählt wurde er ja von Wahlmenschen.
      Aber gut....im Endeffekt...ja...es waren "alle" Wähler.

      Ich weiß nicht....letztens sagte einer zu mir, dass die Demokratie die schlimmste aller Diktaturen sei.
      Ich fand das etwas wirr. Klar....wenn sich alle Parteien nur weil sie sich einem Markt unterordnen, statt diesen zu gestalten, mag da was wahres dran sein.

      Ist Demokratie ist eine Herrschaftsform. Mit Vor- und Nachteilen.
      Beide Seiten können durch Wahlen beeinflusst werden.
      Was aber, wenn die Mehrheit sich deutlich gegen die Demokratie auspricht? Muss diese dann im Sinne des Mehrheitswillen abgeschafft werden? Ja. Aber wie macht man das dann rückgängig? Einfach STRG + Z drücken geht nicht.
      :borg:
    • Pjotr schrieb:

      Ich habe noch keine Antworten. Aber bereits meine Fragen erschrecken mich.
      Sehr gut formuliert, möchte ich sagen !



      Froschi schrieb:

      hey fishi, schön Dich zu lesen
      dito !
      (interessant, nebenbei die ganze Forentechnik zu erforschen....)

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      Weiter zum Thema: Froschi, daß Du mir gleich wieder nen Stachel am Start hast - zeichnet Dich einfach aus ! :thumbup: Sonst hätte ich auch Zweifel, ob "er echt ist" 8o !
      Nein, Spaß beiseite. "Anarchie" ist ein großes Thema, und ich bin sicher, sich mit den akuten Niederungen der Politik zu befassen, bedeutet, erst einmal am ganz anderen, trist-kruden Ende anzufangen. Wolle mer det Volk nich gleich total überfordern. Das erledigt offensichtlich schon der Ist-Zustand.
      Apropos "Volk": Ich bezweifle also etwas wie "Qualität" im Urteil derjenigen, die dann ab und an mal zur Urne gehen dürfen - die, wo man die Wahl hat, nicht die andere, wo es ....sagen wir: keine Umkehr gibt. :D Ok, kleiner Sinnlos-Exkurs. lol.
      Hmmmm....mein Kopf ist voll ... zuviel Text :D - erstmal Pause...
      Magie ist, wenn man trotzdem lebt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von somefish () aus folgendem Grund: basteling...

    • Ich "muß" hier ein wenig weiterarbeiten:

      Und "wir" müssen irgendwie miteinander reden - ganz im Sinne des Forenmottos.
      Also ich meine tatsächlich "die Menschen da draußen", wie es in der Politik immer gerne so heißt.
      Ich persönlich komme ja ganz klar von eindeutigen, radikalen Standpunkten her.
      Nichtsdestotrotz kann ich erkennen, daß nackte Konfrontation nichts bringen wird.
      Und daß man den Populismus irgendwie argumentatorisch "knacken" muß. Irgendwie zurück an die "basics" kommen, an die Ursprünge der Entwicklung gesellschaftspolitischer Vorstellungen. Auch an die Psychologie, natürlich.
      Magie ist, wenn man trotzdem lebt.
    • Es gibt da mehrere Probleme:

      Auf der Gefühlebene fühlen sich viele Leute eben nicht ernst genommen. Ich erinnere hier mal an Schröder, der mal von Wissenschaftlern in ihren Elfenbeintürmen sprach. Aber Herr Schröder und seine Bande saß zu dem zeitpunkt selbst in einem Elfenbeinturm. Er hat eine Bevölkerungsschicht komplett abgehängt. Und die wählen nun, die mit den einfachsten Versprechen. Aber es geht weiter: Dann hört man nur noch aus den Medien das Gesetze von Lobbyisten abgeschrieben werden. Das ist kein neues Phänomen, doch die Politik gibt sich nicht einmal die Mühe es zu vertuschen. Wozu wählen? Wozu immer das gleiche in unterschiedlichen Farben wählen? Das ganze ist Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

      Fakten: Wo fangen wir da an? "Die Flüchtlinge sind schuld!" - Ja woran? Die sind doch gerade erst gekommen, wie sollen die denn an der finanzkrise schuld sein? Am Sozialabbau? An den schlechten Bildungschancen? Klar vieles wird nicht besser durch deren Erscheinen. Aber viel schlechter wird es eben auch nicht.

      Dann noch die Lügenpresse: Ja....nein...klar lügen sie. Aber sie stellen teilweise auch klar. Und sind auf ihre Gegner zugegeangen. ZDF und ARD veröffentlichen regelmäßig Korrekturen. Immerhin. Hätten sie auch vorher machen sollen, haben sie aber nicht. Ist nunmal so.

      Aber die Privaten sind da nicht anders. Zeit-Bosse, die in jeden Transatlantikverein sind, wollen objektiv berichten. Auf nachfrage sehen, sie aber gar keine Möglichkeit einer Beeinflussung. Ausgeschlossen!

      Sorry....wer soll das glauben?

      Aber wie soll man nun den Leuten helfen? Es wird schwierig. Ich hörte heute ein Interview im Deutschlandfunk, es ging um Informationsblasen. Also jede hat so seine Sicht und sucht sich entsprechend die passenden Informationen. Google und facebook sind dabei behilflich.

      Wo fängt man an? Ich denke erstmal bei sich. Stecke ich auch in einer Informationsblase? Wenn ja, wie sieht die Blase des anderen aus? Und schon ist ein Problem gelöst. Durch das umschauen und eindringen in andere Informationsblasen werden wohl einige zerplatzen. Man tauscht so vielleicht wieder Informationen aus. Und bewertet diese.

      Allerdings ist auch dies nicht einfach, das ja eigentlich nur noch Infos von DPA, AFP und Reuters kommen.
      Schwierig, aber nicht unmöglich.
      :borg:
    • Zum Thema Presse: Ich glaube nach wie vor nur wenigen Informationen aus dem Internet (genauer gesagt: kaum...), sondern habe nach wie vor Vertrauen in meine Tageszeitung (die "Süddeutsche Zeitung"). Ansonsten nutze ich viele öffentlich-rechtliche Infoquellen, wobei ich besonders Phoenix und Tgesschau24 schätzen gelernt habe.

      Mehr kann ich dazu momentan gar nicht sagen. Das Gute an einer schweren Erkältung ist, dass das Denken schwer fällt, also lasse ich es momentan sein (tut auch mal gut...)

      P.
    • @Xardas: Man sollte nicht die Kampfbegriffe des politischen Gegners übernehmen, oder bei ihrer so gewollten Etablierung mitwirken.
      "Lügenpresse" gibt es so pauschal für mich nicht.
      Ich finde es fatal, daß ganz allgemein ein allzuleichtes Zurückweichen auf dem Feld der Sprache zu beobachten ist !
      Ich möchte schon gar keine Beispiele bringen, um in diesem Kampf nicht die falschen aufzumunitionieren.
      Der Duden: "man" plappere nur massiv auf seine Beobachter ein, sprich: irgendein "Trendwort" wird im internet gehypet, dann geben sie auch schon nach, ein halbes Jahr später kommt der "Segen"; es sei also "Ordnung", in die "deutsche Sprache integriert". Fehler. Schwerer Fehler.
      Magie ist, wenn man trotzdem lebt.
    • Ich sehe immer mehr und öfter diverse Fernsehformate, wo Diskussionen geführt werden sollen, wo auch AfDler rumsitzen, eingeladen wurden.
      Generell beunruhigt mich das mehr als alles andere.

      Ich würde gerne eure Meinungen hören, darüber reden, wie in welcher Form ein Diskurs gesucht und auch geführt wird (ist das schon so oder sieht es vlt. nur so aus?) . Was da passiert oder nicht passiert, wohin das führen könnte oder soll oder wird ...

      Ich sehe jedenfalls einige gravierende Fehler, die ich auch noch ausführlicher beschreiben möchte.
      Magie ist, wenn man trotzdem lebt.
    • Das Problem ist, dass man diese Leute nur entlarven kann, wenn man mit ihnen redet und ihre Argumente und Behauptungen als das entlarvt, was sie sind: Unwahrheiten. Das geht aber nicht im privaten Raum, das MUSS öffentlich sein, daher finde ich die Teilnahme dieser Leute an TV-Diskussionen wichtig und richtig. Was mir allerdings NICHT gefällt ist, wie lächerlich harmlos solche Diskussionen vor sich gehen. Da wird nie gesagt "Stop, Sie lügen!!!", sondern es wird mit Wattebäuschen geworfen. DAS kritisiere ich, nicht die Teilnahme dieser Leute.

      Und dieses Wattebäuschen-Werfen finde ich fast so gefährlich wie diese rechte Propaganda weltweit. Im neuen Spiegel ist ein Essay von Erica Jong, es ist ein WUTAUSBRUCH voller Zorn, Wut und Aufforderung, sich endlich gegen das neubraune Gedöns zu wehren. DAS hat mir gefallen. Aber wo bleibt der Aufschrei der europäischen oder der deutschen Intellektuellen? Schockstarre? Können wir uns das leisten?

      Der Jong-Essay ist im Netz nur gebührenpflichtig zu haben, ich verlinke trotzdem mal, es lohnt sich!

      Erica Jong: Feminismus in Zeiten Trumps - SPIEGEL ONLINE

      LG

      P.