Beiträge von somefish

    frische live-Beobachtung aus der Berliner U-Bahn:
    Für das blöde, ungeduldige Quängelvolk scheint Corona schon wieder vollkommen vorbei zu sein !
    Überall Gedränge, die Mehrheit ohne Masken, am (Unsinn) plappern, wie eh und je.

    Danke für diesen Hinweis, Pjotr !


    Erich Fromm ist ja seinerzeit davon ausgegangen, daß es an uns ist, den "irdischen" biologischen Menschen,
    die sozusagen "den Staffelstab" übernehmen sollten, müßten, von "Gott" eben die Freiheit hierzu mitbekommen haben. als Möglichkeit...
    Das bringt diese tiefen klassischen Fragen nach Verantwortlichkeit, Determinismus etc. in den Fokus.


    Nun ja, schon wieder recht spät geworden für längere Texte.

    So, Hallo erstmal, nein, ich bin nicht Rüdiger Hoffmann :D ,
    fange aber mit einer Beschäftigung an, die sicherlich viel mit "Langsamkeit" zu tun hat :thumbsup: .


    Nach über 20 Jahren wird es mehr als Zeit für die alten tapes.
    Bisher habe ich all die Jahre davor gedrückt; die Ausgangssituation ist
    nicht wirklich besser geworden, was vor allem am alternden Material liegt.
    Nun habe ich glücklicherweise einen noch sehr "jungen" und nicht viel gebrauchten
    Videorekorder geliehen bekommen. In meine alte VHS-Kamera hätte ich mich
    nicht getraut, ohne intensive Vorab-Wartung einfach ein altes Band einzulegen.


    Nun ja, ich werde die Tage dann über meine Erfahrungen berichten.


    Hat jemand von euch auch schon mal sowas gemacht ?

    Weil ich gerade zufällig hierüber gestolpert bin:
    Ich habe eine neue "Gesamtkonzeption" zu "Gott" (und somit natürlich zu "allem" ).
    Und das ist eher eine düstere Perspektive.
    Die wird erst möglich, wenn man an ein, zwei Grundparadigmen rüttelt.


    Grundfrage 1 : Wer oder was sagt eigentlich, daß dieses "Gott" - der spirit, die Sphäre, die Quelle von uns und allem - "gut" ist ?
    Ja, das ist so eine ewige, dogmatische Voraussetzung, in jeder klassischen Weltreligion ist "es" gut.
    In größter moralischer Dimension, bis hin zum Dasein schlichter Individuen.
    Die Gelehrten sind sich interessanterweise meist darüber einig, daß man "Gott" in unserer Welt, mit unseren Mitteln,
    nicht wirklich beurteilen kann. Woher ja auch dieses "Glauben" hauptsächlich kommt.
    Woher nehmen wir dann diese Gewißheit, es sei gut und richtig, "Gottes Pfad" zu folgen ?
    Hätte "Gott" nicht die Allmacht, uns auch etwas "vorzugaukeln", wenn es seinem Plan nützt ?


    Ich werde jetzt - hey, neu! *tm* :D - nicht weitere Ausuferungen betreiben,
    sondern mit ein paar zentralen Fragen, Beobachtungen schließen:


    - wie sieht denn unser Weltgeschehen aus, insgesamt, geschichtlich ?
    läßt sich "ein Plan" erkennen, und: wer hat ihn entworfen ?
    - warum erwächst aus unserem vermeintlich größten Gut, dem Verstand, der Vernunft,
    so oft und soviel Kaputtes, Böses, ist unser Zustand, gerade in der sog. "Zivilisation",
    grundsätzlich ein entfremdeter, gekennzeichnet meist von fehlender Empathie ?
    - gibt es eine klare Trennlinie zwischen dem, was wir gemeinhin "Natur" nennen
    und unserer menschlichen Welt&Technik ?
    (ich behaupte schonmal vorab: nein, nicht im Kontext dessen, was ich heute sehe)



    Wir sind ein Haufen Ameisen, die keinen Plan haben, wer der Förster ist 8):D

    Ach ja... ich bin natürlich auch etwas "im Altern versunken", was meine eigene Aktivität + Konsequenz angeht.
    In jungen Jahren war ich beim aktiven, Gewalt nie ausschließendem Sturmlauf gegen die Zäune (der AKWs...), die Polizeiketten, "die da oben", das System, die Nato, das Militär ...usw. usw ...
    Es blieb nicht aus, daß Erschöpfung und Verbitterung Einzug hielten; man hatte sich abgenagt an den scheinbar unverwundbaren Knochen des Apparats. Und dann die "eigenen Leute": In der Rückschau sind mindestens 30% der damals ach so aktiven aufrechten Kämpfer sehr sehr schnell umgekippt, zurück in die Matrix geswutscht, war ja denn doch so verlockend, das Zuckerbrot der Peitschenknechte...
    Kein Wunder, daß meinereiner im wesentlichen gaaaanz hinten (=unten) geblieben ist, trotzig-verträumt, unwillig, aber auch unfähig, einer kapitalistischen Karriere nachzujagen.
    Aber auch die eigene Psyche ....
    Ich habe immer befunden: Die Haltung zählt. Ein objektiver Sieg in irgendeiner fundamentalen Frage schien nie ernsthaft in Sicht zu sein.
    Nachdem ich mich nun auch jahrelang "verlaufen" habe, biografisch, als Industrieknecht mächtig Federn gelassen habe, mental & gesundheitlich (mit 80%er Wahrscheinlichkeit habe ich inzwischen Diabetes Typ2), meine Zähne sind ruiniert, auch weil die Krankenkassen immer mehr Kleingedrucktes erfunden haben, um hier und dort nichts mehr leisten zu müssen... jaaaa, nach alldem ... will ich nun wieder ein wenig mehr machen, aktiv werden, was eben so geht....


    Ich züchte gerade, so aus Langeweile in meiner lokalen Einsamkeit, diverse kleine Pflänzchen auf der Fensterbank. Mit Avocadokernen angefangen, bin ich zu "Zufallssaaten", Kartoffel, und selbst einer Knoblauchzehe übergegangen. Das kleine Grün, immerfort und immerwährend wachsend ... und es ist auch ein Apfelbäumchen dabei ..... ;)

    Das habe ich gerade in der Mediathek entdeckt.
    So richtig passend fand ich keine der existierenden Themen; da dieser Mann, sein Werk, seine Gedanken so sehr umfangreich sind, widme ich ihm und uns einen eigenen Raum.


    Es geht um die Grundlagen unserer (westlichen) Kultur, unserer Psyche und die Folgen.


    Tele-Akademie, gespaltenes Bewußtsein

    omg ....


    Die Frau redet von hier, ja. Klar.


    Pjotr, Pjotr.... ich hab heute 10 Stunden gearbeitet, von daher kann ich mir auch keine Aufregung mehr erlauben.


    Das Patriarchat ist überall, natürlich auch hier. Im Alltag.
    Dazu "braucht" es kein Afghanistan, Syrien.



    Wieso bitte, ist dieser widerliche Kachelmann "erwiesenermaßen" unschuldig ??
    Gaa..... die Aufregung .....


    Gegen das Rüdentum. Weltweit.
    Immer.
    Bis es weg ist - dann könnte ich mich um andere Details kümmern....



    Aber vorher geht die Welt ja eh unter.

    Ein VW Passat - 18 Jahre alt, über 300k km gelaufen.
    "Das Übliche halt" könnte man sagen, was ich durchaus seit den letzten Kfzs vermeiden wollte.
    Schnäppchen & Spontanentscheidung: Ist vom Nachbar der Schwiegereltern.
    Über 280 000 km scheckheftgepflegt.
    Neue Batterie. Neuer Anlasser 2016. Neue Scheinwerfer.
    Keine zerrupften Gummidichtungen, kein Dreck, Innenraum tip-top.


    "Nur" die Steuerung für Fenster + Zentralverr. ist hinüber --> Fenster bleiben zu.
    Klimaanlage hilft. 8)