News - Neuigkeiten vom Tage

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    • Xardas schrieb:

      Das sehe ich ähnlich. Die Parteien sollen die Meinung(tm) im Volk wiederspiegeln und nicht einfach eine Regierung um des Regierens willen bilden.
      Ja, aber wie kommt man da hin? Das ist doch die Frage. Schwarz-Grün-Gelb geht anscheinend nicht, weil die FDP sich entschlossen hat, den deutschnationalen Kurs, den ja schon Möllemannn versucht hat, zu gehen (man sollte im Hinterkopf behalten, dass der österreichische Sebastian Kurz für Lindner das grosse Vorbild ist!). GroKo geht anscheinend auch nicht. Neuwahlen könnten die AfD nahe 20% bringen. Und dann??? WAS GEHT???
    • Eine Minderheitsregierung wäre vielleicht etwas. Aber es gibt auch einige schwerwiegende Wenns: WENN es nicht Europa gäbe. WENN es nicht Entscheidungen gäbe, die schnell getroffen werden müssen. WENN man nicht durch "Stuhlkreise" handlungsunfähig würde. Ich glaube NICHT, dass die Grünen in der Lage sind, schnelle Entscheidungen zu treffen, dafür ist das zu sehr eine Sozialpädaggen- und Lehrerpartei ("Lass uns mal drüber reden..."). Und CDU/CSU/FDP will ich nicht. Nicht nach dem deutschnationalen Schwenk der FDP in den letzten Monaten.

      P.
    • Wenn es nicht Europa gäbe. Andere europäische Staaten haben auch Minderheitsregierungen. Europa wird nicht an einer deutschen Minderheitsregierung scheitern.
      Ich glaube, da wird ein sehr schwarzes Bild gemalt um parteien und Bürger zu erziehen.

      Schneller Entscheidungen sollten kein Problem sein. Bei der Bankenrettung waren schnell Milliarden da. Und nur eine Partie war dagegen. Die anderen 4 waren sich einig.
      Geht also. Natürlich kann es kontroversen Entscheidungen schwierig werden. Aber nicht unmöglich. An anstrengenste wird sein, mit Argumenten andere zu überzeugen.
      Es gilt eben nicht mehr das Parteibuch. Zumindest nicht mehr in dem Maße. Und auch die SPD würde ihre Stimmen garantiert zurVerfügung stellen.

      Ansonsten gebe ich dir Recht. Die Grünen quatschen lieber über ein Thema. Die CSU quatscht auch gerne...über Bayern und nie zum Thema. Die CDU sagt lieber nix.
      Und die FDP....welche Idioten haben die eigentlich wieder gewählt?

      Eine schwierige Sache....neu wählen? Kann gut gehen, kann auch die Ränder stärken.
      Also abwarten...leider.
      :borg:
    • Sven Giegold kritisiert Steinmeier für Umgang mit Regierungskrise - SPIEGEL ONLINE

      Harte Worte von einem Bundespräsidenten zu fordern...da kann man auch von der Sonne verlangen weniger zu scheinen. :D

      Steinmeier macht das, was er eben tun kann. Mit den betroffenen Parteien reden. Aber er hat keine Neuwahlen versprochen.

      Im übrigen sollte er auch mit der AfD reden. Er hat ja gesagt, dass alle Parteien im Bundestag Verantwortung haben.
      Und die sollten jetzt nicht dadurch belohnt werden, dass man sie ausschließt. Im übrigen würden Sie sich dann wieder als Opfer darstellen können. Obwohl ich da nicht sicher, ob der Vorschlag wirklich gut ist.
      :borg:
    • Ja, ich finde auch, dass mit der AfD geredet werden sollte. Allein schon deshalb, weil die kein Privileg auf Dauerkritik und Ewigmotzerei haben, sondern auch mal in die staatsbürgerliche Pflicht genommen werden müssen. Auch von der Opposition darf man Nachdenken und konstruktive Verschläge erwarten.

      Zu Giegold fällt mir nichts mehr ein. Der Mann ist Politikwissenschaftler und Wirtschafswissenschaftler und weiss nicht, wie weit ein Bundespräsident gehen darf??! Ein Staatswissenschaftler sagte gestern im TV, Steinmeier sei hart an die Grenze dessen gegangen,, was ein BuPrä überhaupt DARF.

      Aber da sieht man, was die Mitglieder dieser LSP (Lehrer- und Sozialpädagogen-Partei) können: Nichts wissen und dumm quatschen. Fehlt nur noch die Aufforderung an alle Beteiligten, in den Stuhlkreis zu kommen, und Blitzlicht zu geben. Boah, habe ich dieser Typen über...
    • Wo fange ich da an?

      Also demonstrieren ist ein Grundrecht. Punkt.
      Dieses wird, wie er beschreibt, mit allen legalen und halb legalen Mitteln seitens der Politik verhindert.
      Nicht alles was legal ist, ist auch in Ordnung. Cumex-Geschäfte, Briefkastenfirmen, etc...)

      Halblegal wird es dann wenn die Bannmeilen, am liebsten bis zu den Staatgrenzen reichen würden.
      Oder irgendjemand vergisst den gerichtbeschluss, dass ein Camp legal ist. Moment...nein...die Aussage war "Mir ist egal, was das Gericht sagt".
      Und diese Aussage eines Polizisten spiegelt auch das Demokratieverständnis, welches jede Seite für sich beansprucht, der Politik wieder.
      Wie oft, regte sich schon ein Minister oder MdB auf, dass ein "Gericht Poltik macht"?
      Tja, wenn Berufspolitiker dazu nicht mehr in der lage sind...wer sollte dass denn sonst machen? Die alleinerziehende Mutter mit 2 bis 3 Jobs?

      G20 ist ein kleiner elitärer Club. Ja und er entscheidet ein paar Dinge. Die Vertreter dort sind nicht alle gewähl worden.
      Müssen diese miteinander reden? Ich denke schon.
      Müssen sie Demonstrationen aushalten? Ja, sogar in Hör- und Sichtweite.
      Reicht eine Telefonkonferenz? Bei vielen Themen ja. Eine ganze Tagesordnung ist im direkten Gespräch geeigneter.
      Aber der Kritikpunkt war, dass diese Damen und Herren über andere entscheiden. daher wäre es nur recht, wenn die G20 sich mal mit den K20 zusammensetzen.
      Das wäre vielleicht mal etwas konstruktiver.
      :borg:
    • Das ist zwar keine Neuigkeit mehr, aber die Wellen ob der Glyphosat-Abstimmung in Brüssel schlagen nach wie vor hoch.

      Was unser geschäftsführender Landwirtschaftsminister gemacht hat, dass war politisch sicher unklug, aber fachlich absolut korrekt.
      Es wurden Zusatzklauseln erreicht, die wohl auch mit Frau Hendriks so besprochen waren. Vermutlich hat sie nicht damit gerechnet, dass diese Forderungen durchgehen.
      Hätte Deutschland sich enthalten, dann hätte die EU-Kommission die Zulassung in 2 Wochen ohne jede Einschränkung verlängert.

      Und unabhängig von jeder wissenschaftlichen Bewertung, sei sie noch so positiv, ist völlig klar, dass das nur eine Gnadenfrist bis zum endgültigen Verbot sein wird. Dazu ist die rückwärts genannte Anti-Aufklärungs-Lobby mit ihrer Argumentation fern jeder Objektivität zu kräftig.
      Es bleibt zu hoffen, dass genug Zeit sein wird, Alternativen zur Marktreife zu bringen, die ähnlich gut wirksam bei entsprechend geringem Risiko unerwünschter Wirkungen sind.

      Warum Glyphosat nicht verboten werden sollte - mimikama
      Die schwerwiegendste und gefährlichste aller Resistenzbildungen ist immer noch die Faktenresistenz.

      Mia Paulsen, Uni München
    • Lieber Labi,

      darum geht es nicht. Es geht darum, dass Herr Schmidt eine Anordnung des Kanzleramtsministers nicht Folge geleistet ist (Das Kanzleramt ist weisungsberechtigt!!!) und eine Nachfrage bei der Kanzlerin wohl abgelehnt worden ist. Da kann auch ein bayerischer Minister nicht eigenhändig entscheiden, wenn die Anordnung ergeht, nur in Verbindung mit Hendricks zu entscheiden. Mich KOTZT dieses ständige eigenmächtige Agieren, diese dauernde Extrawurst einer Provinzpartei mit bundesweit 6% Wählern derart an.... Ich bereue langsam, in diesen Freistaat gezogen zu sein, und ich kann nur sagen, ich beginne langsam zu verstehen, warum Bayern bundesweit immer unbeliebter wird.

      P.
    • Ist das so, dass Bayern unbeliebter wird?
      Unabhängig davon, Du hast natürlich Recht damit, dass das nicht hätte passieren dürfen. Der Schuss aber wäre, fachlich betrachtet, voll nach hinten losgegangen, wie ich oben beschrieb habe.
      Die schwerwiegendste und gefährlichste aller Resistenzbildungen ist immer noch die Faktenresistenz.

      Mia Paulsen, Uni München
    • Ich habe in einem Artikel bzw. Kommentar das Problem gelesen.
      Sinngemäß wurde gesagt, das Glyphosat seht gut erforscht ist und andere Mittel daher teurer und schädlicher sind und nicht so gut wirken.

      Glyphosat ist nach meinem kenntnisstand gut erforscht, aber unterm Strich weiß man eben nihcts genaues. Die Studien sind größtenteils manipuliert und ständig von der einen oder anderen Gruppe finanziert und mit entsprechender Fragestellung versehen.

      Wenn ein Minister, weil er sich vor Landtagswahlen profilieren will, dies als "fachlich" bezeichnet, ist da totaler Mist. Dieser Mann glaubt auch, dass "A Apple a day, keeps Putin away" ein korrekter Satz ist.

      Wie bei allen Giften ist die Dosis entscheidend. Das Problem ist, dass auch kleine Dosen über Zeit Probleme machen können.
      Also die "richtige" Anwendung ist entscheidend. Aber Sicherheitsmaßnahmen beim Umfüllen kosten Zeit und Geld.
      Aber das gilt für alle Gifte...

      Ich möchte eben keine Gifte in meinem Essen haben. Egal wie die heißen.


      edit;
      Umweltpolitik: Ach, Europa? Ach, Berlin! | ZEIT ONLINE

      Ich finde, ein sowohl als auch. Ohne zu sehr zu dramatisieren.
      :borg:
    • Labi schrieb:

      Ist das so, dass Bayern unbeliebter wird?
      So viel ich weiss, lag Bayern noch bis vor 7 oder 8 Jahren an der Spitze, mittlerweile auf Platz 4 oder 5. Innerhalb weniger Jahre. Ich verstehe das. Dieses ständige Beharren auf einen Sonderstatus und auf den Besitz der allein seligmachenden Wahrheit hat etwas sehr katholisches, und das mögen immer weniger Menschen.

      Inhaltlich kann ich das nicht entscheiden, ich kann nur DEINEN Aussagen und Quellen "glauben", was ich tu. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass ein Bundesminister scheinbar schon vor Monaten entschlossen hat, entgegen der Geschäftsordnung zu handeln und seiner Fachkollegin eins auszuwischen und dass sein Parteichef, so wie es aussieht, darüber auch informiert war. So kann man in einer Koalition nicht arbeiten. Was mich an den bayerischen Politikern (auch und vor allen an deren Bundespolitikern!) stört, ist, dass es ihnen weder um Deutschland noch um die anderen noch um das Ganze geht, sondern allein um Bayern. Bayern. Bayern. Deutschland oder gar Europa interessiert sie nicht, solange es Bayern nicht nutzt. Am besten nutzt es NUR Bayern, dann können diese Typen wieder mal am Stammtisch glänzen. Mich ekelt das an.

      P.
    • Xardas schrieb:

      Ich möchte eben keine Gifte in meinem Essen haben. Egal wie die heißen.
      Das bedeutet ab sofort nie mehr
      Kaffee oder (echten) Tee (Koffein)
      Bier (Ethanol)
      Äpfel (Formaldehyd)
      Tomaten und Kartoffeln (Solanin)
      Rhabarber (Oxalsäure)
      Mandeln (Blausäure)
      Zimt (Cumarin)
      Estragon (Estragol)
      Spinat (Nitrit)
      Chili (Capsaicin)
      jegliche Spurenelemente
      die Vitamine A und D

      ... und so weiter und so fort.
      Die Welt besteht aus Giften. Weit über 99 % aller Gifte, die in unseren Verdauungstrakt Einlass finden, sind natürlichen Ursprungs. Oftmals ist es so, dass wir die entsprechenden Stoffe sogar bewusst zu uns nehmen um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Trotzdem ist von jedem einzelnen dieser Stoffe belegt, dass sie schädlich sind, mit einer deutlich höheren Evidenz, bei oft deutlich geringerer Konzentration als viele synthetische Stoffe.

      Ich denke, es ist klar, was ich ausdrücken will. Synthetik ist nicht zwangsläufig schlimmer als die Natur. Letztendlich ist es auch nur Chemie, wie sie in jedem Organismus auch passiert.
      Und immer kommt es auf die Dosis an.

      EDIT: Die politische Seite ist natürlich separat zu betrachten, wobei ich mir denke, wenn ich bei einer Abstimmung nicht zustimme, obwohl ich das gerne tun würde, weil jemand anderes anderer Meinung ist, was ist das dann anderes als der Fraktionszwang?
      Die schwerwiegendste und gefährlichste aller Resistenzbildungen ist immer noch die Faktenresistenz.

      Mia Paulsen, Uni München
    • Lieber Labi,

      es tut mir leid, aber manchmal kommst Du rüber, als sei die Agrarchemie Milch und Honig für Umwelt und Leben... Du gibst sicherlich Anna gern einen Apfel. Gibst Du ihr auch gern ein Fläschchen Glyphosat zum Schlecken??? Du hast mich zwar überzeugt, dass die Alternativen genauso problematisch sind wie Glyphosat. Aber dass Glyphosat für Natur, Insekten, Umwelt und Mensch ein heilsamer Segen ist, davon wird man mich eher NICHT überzeugen können.


      Labi schrieb:

      EDIT: Die politische Seite ist natürlich separat zu betrachten, wobei ich mir denke, wenn ich bei einer Abstimmung nicht zustimme, obwohl ich das gerne tun würde, weil jemand anderes anderer Meinung ist, was ist das dann anderes als der Fraktionszwang?
      Das ist egal. Wenn eine Regierung (oder Firma, oder Gruppe) beschliesst, es so zu handhaben, dann hat ein einzelner Minister das nicht eigenständig zu kippen, um in seinem Bundesland irgendwelche Vorteile daraus zu ziehen. Es gibt sicherlich täglich Entscheidungen in sozialen, formalen oder gesellschaftlichen Gruppen, bei denen eine Seite die Zähne zusammenbeissen muss.

      Liebe Grüsse nach Brüssel

      Peter
    • Pjotr schrieb:

      Lieber Labi,

      es tut mir leid, aber manchmal kommst Du rüber, als sei die Agrarchemie Milch und Honig für Umwelt und Leben...
      Das muss Dir nicht leid tun und es wundert mich auch nicht.
      Ich nehme ganz bewusst eine sehr extreme Position ein um die ebenso extreme Position, wie sie in der Öffentlichkeit oft herrscht, zu relativieren. Vielleicht funktioniert das nicht. :D

      Die Wahrheit liegt natürlich dazwischen. Die Dosis macht's.
      Nach meiner Kenntnis ist das Formaldehyd im Apfel (das ja sogar als Zwischenprodukt in unserem eigenen Stoffwechsel anfällt) ebenso wenig schädlich wie die Menge an Glyphosat, die in einer Scheibe Brot sein könnte.
      (Ggf. sollte man sich eher Gedanken um Pyrrolizidinalkaloide in Tees und Kräutern machen, die in geringster Menge bereits nach einmaliger Aufnahme Lebertumore auslösen können - anderes Thema.)

      Die Agrochemie existiert nicht umsonst. Hätte sich nicht die Produktionsbedingungen für unsere Lebensmittel verbessert, hätten sie sich nie durchgesetzt. Auf der anderen Seite würde kein verantwortungsvoller Landwirt mehr Betriebsmittel einsetzen als nötig um beste Qualtität zu produzieren, weil das alles Geld kostet, sich aber auch nur beste Qualität am besten verkaufen lässt.

      Logischerweise fördert kein Pflanzenschutzmittel die Biodiversität auf dem Acker. Das ist ja ihre Bestimmung. So wie auch die der mechanischen oder gar manuellen Unkrautbekämpfung.

      Grundsätzlich ist es so, dass unsere Lebensmittel noch nie so sicher waren wie heute und es ist ohne Zweifel davon auszugehen, dass jedes Lebensmittel, das nach den bei uns geltenden Regeln produziert und legal am Markt ist, ohne Bedenken konsumiert werden kann - in den üblichen Mengen :D.

      Das Thema ist so komplex, dass es mir schwer fällt, alles das, was ich gerne ausdrücken möchte, adäquat niederzuschreiben.
      So was geht besser im persönlichen Gespräch.
      Die schwerwiegendste und gefährlichste aller Resistenzbildungen ist immer noch die Faktenresistenz.

      Mia Paulsen, Uni München