Klimaschutz

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    • snork schrieb:

      Nein. Entweder alle oder keiner.
      Nein. Einer muss einfach anfangen. Dann sollten andere eigentlich folgen.
      Ich finde schon, dass die älteren anfangen sollte. Sie sind diejenigen die den Konsum eben den Kindern vorleben. Diese alles haben wollen usw. ist ja gelernt. Und wo schauen sich die Kinder das ab? Nicht ausschließlich bei Influencern. In erster Linie sind die Eltern eben verantwortlich.

      Und ja, das heißt in der Konsequenz auch dem Kind zu sagen, "ich fahre dich nicht zu Schule, geh zu Fu0 oder nimm das Rad"
      Erwachsene erziehen Kinder und machen vieles vor, was Kinder nachmachen. Nicht umgekehrt.

      Also ja....es müssen alle etwas tun. Aber Kinder/Jugendliche hält man von Entscheidungsprozessen fern, weil sie unreif sind.
      Sie fordern also zu Recht von den Erwachsenen etwas zu tun.

      Entweder-Oder-hilft da überhaupt nicht weiter. Am Ende einigt man sich nämlich auf keiner. Leider.
      :borg:
    • Xardas schrieb:

      Entweder-Oder-hilft da überhaupt nicht weiter. Am Ende einigt man sich nämlich auf keiner. Leider.
      Ganz ehrlich: wenn's mit dem Klimapäckchen so läuft, wie mit der EEG-Abgabe - dass nämlich die umweltverseuchenden Industrien auf die eine oder andere Weise freigestellt werden - dann ist mir das im Hinblick auf die Umwelt reichlich gleichgültig, weil's allemal nix bringt.

      Und wenn's um die wirtschaftliche Belastung der Normal- und Geringverdiener geht, werde ich eher mit den Gelbwesten Krawall machen, als mich mit Thunberg & Co. um die Rechtfertigung derartiger Vorstellungen zu bemühen.
    • flash schrieb:

      Dann wähl lieber die Grünen [...]
      ... ääähm ... ja: die Grünen. Das sind doch die, die im Jahr 2000 in der Schröder-Administration das von mir angesprochene EEG-Umlagengesetz überhaupt erst eingeführt haben. Genau, wie Hartz IV (das war keineswegs nur der "böse Schröder"). Oder die Freistellung von Gewinnen aus Unternehmensverkäufen. Oder die den ersten Kriegseinsatz einer deutschen Armee nach 1945 (Jugoslawien) im Bundestag verabschiedet haben (das haben sich nicht mal die Schwarzen getraut!). Oder die im Zusammenhang mit der Agenda 2010 Sklaven.... ähm ... Leiharbeit zugelassen und gefördert haben.
      Und das sind die, die (so wie Du) sagen, daß unabhängig vm Einkommen "0,03€/l ist so lächerlich wenig [sind], dass das ohnehin niemand merkt". Oder die einen Ministerpräsidenten in Baden Württemberg stellen, mit dem verglichen selbst der Seehofer von der CSU als Umweltaktivist durchgehen würde.

      :puke:
    • Der Postillon: Studie: Erstellung des Klimapakets der Regierung verursachte mehr CO2 als es einsparen wird
      Könnte hinkommen. :D

      Aber es soll im Bundestag über ein Tempolimit diskutiert werden. Das Ergebnis dürfte klar sein.
      Und nun können alte Männer der Jugend mal zeigen wie vernünftig sie sind. :lmk:
      Verzicht? Lieber nicht.

      Ich bin letzten Sonntag von Schwandorf nach Esslingen gefahren. Theoretisch 3 Stunden Fahrt.
      Ich war 5,5 Stunden unterwegs. 130 war möglich. Auch schneller....aber soviel PS hat mein Auto nicht, als dass ich zwischen zwei Baustellen, Staus und Geschwindigkeitsbegrenzungen diese Geschwindigkeit hätte erreichen können. Geschweige denn, dass sich diese Geschwindigkeiten überhaupt gelohnt hätten.
      Entweder gibt es zu viele Autos für unsere Autobahnen.
      Aber ich denke eher dass es zu wenig Autobahn für die Autos gibt.


      Die Grünen haben zumindest was das Programm angeht im Punkt Umweltschutz etwas vorzeigbareres als andere Partien.
      Ich glaube die Grünen in BaWü sind irgendwie speziell. Palmer und Kretschmann sind eben keine Grünen.....aber es traut sich auch keiner ihnen das zu sagen.
      Palmer würde ich ohne zu Zögern ein Parteibuch der NPD geben und Kretschmann kann sich der Union anschließen.

      Dazu kommt, wer wenig Geld hat, kann auch weniger Auto fahren. Arme Leute haben einen besseren CO2-Abdruck. Also haben SPD und Grüne quais schon damals Umweltschutz betrieben. Und beim Krieg....naja...tote benötigen eben wenig Energie....

      Aber wenn dir die Alternativen in der Poltik fehlen...selbst eine Partei gründen oder in eine eintreten.
      Nur durch wählen wird sich wenig ändern.

      Würden Wahlen etwas ändern können, wären sie ja bekanntlich verboten. :D
      :borg:
    • Kommt darauf an. Ich befürchte allerdings, dass du recht hast.

      Kein Problem würde ich darin sehen, wenn diese Kraftwerke von dortigen Leuten gebaut werden. Diese Leute bekommen selbstverständlich umgerechtnet 9,50 pro Stunde, da es ja ein deutsches Projekt ist und auch ein deutsches Kratwekrt mit d eutschem KnowHow. Das wäre also fair.
      Dazu kommt natürlich, dass der Transport von einem afrikanischem Unternehmen durchgeführt wird, dass natürlich die EEG-Umlage kassieren darf, um weiterhin vor Ort die erneuerbaren Energien auszubauen.


      Oh...und natürlich wird nur die Energie exportiert, die in den Ländern übrig ist.
      Also nachdem alle ihr E-Auto getankt, den Kühlschrank gefüllt und ihre 3 Fernsehen, 2 Computer, 6 Smartphones versorgt haben.
      :borg:
    • Man muss nicht alles miteinander verbinden. Was soll dieser Artikel aussagen? Spiegel, naja.. Das Klima habe ich gerade mal kurzzeitig eingemottet, da mich die Lage insbesondere in Italien und Spanien berührt. Wo bleibt der europäische, hochgelobte Gedanke? Ja, in der Not...
    • Franca schrieb:

      Was soll dieser Artikel aussagen?
      Der Artikel sagt aus, dass die Kommunikation der Regierung in der Klimakrise deutlicher ausfallen sollte.
      Man hat quasi Päckchen geschnürt, um im Prinzip nichts zu machen. Das Problem ist nicht so groß, kann sich die nächste Generation oder Regierung drum kümmern.

      Der Unterschied bei den Problemen ist, dass das eine jetzt Leute umbringt, dass andere eben viel später. Eine Klimakrise zu bekämpfen zeigt eben nicht sofort Wirkung. Ist für einen Wahlkampf ungeeignet.


      Franca schrieb:

      Das Klima habe ich gerade mal kurzzeitig eingemottet,
      Nicht nur du.

      Auch wenn momentan, es ganz toll ist, was der Shutdown in Großstädten macht, Luft ist besser, kein Smog etc.
      Das könnte man Dauerhaft erreichen. Man muss nur überlegen wie. Und da auch Geld in die Hand nehmen. Geht jetzt auch.
      Nach dem Shutdown wird es dann vorbei sein, mit der guten Luft.


      Franca schrieb:

      Wo bleibt der europäische, hochgelobte Gedanke?
      Du meinst, dass mit dem gegenseitigem Helfen?
      Jeder Staat hilft sich selbst gerade. Damit ist doch an alle Gedacht. ;)

      Übrigens die Frage war auch schon bei den Flüchtenden Thema, als es um die Verteilung ging. Das Verhalten der Staaten ist damit kein Neues.
      :borg:
    • „Ende Gelände“ wurde vom Staatsschutz als linksextrem eingestuft, und Grüne und Linke fordern jetzt die Abschaffung vom Verfassungsschutz? Ernsthaft? Wer mäht denn dann die Wiese in der Antarktis, wenn das grüne Wunder sich mal gerade mit äußerst irdischen Dingen auseinandersetzen muss?
    • Diese grüne Wiese in der Antarktis besteht ja aus bakterien. Da muss man nichts mähen.

      Diese mit dem Verassungsschutz gehört hier nicht hin. Aber nur so viel: Der Verfassungsschutz stuft gerne Gruppen als linksextrem ein. Auf der rechten Seite gibt es mehr Einzeltäter. Eine Abschaffung ist nicht nörig, aber eine Änderung der Arbeitsweise würde denen gut tun. Zum Beispiel eine Liste, ab wann es Einzeltäter sind und ab wann Gruppen. Ohne dieses Links-Rechts-gebrabbel.

      Nichts desto trotz sind bei "Ende Gelände" in manchen Regionen anscheinend Indivuduen aus dem linksextremen Bereich dabei und versuchen auch Einfluss zu nehmen.
      Aber bei der AfD sind auch vereinzelt rechtsextreme.. Naja...man findet immer ein Haar in der Suppe.
      :borg:
    • Das wirklich Dramatische: die Sonne IST bereits gedimmt. Wir befinden uns im tiefsten Sonnenminimum seit mindestens 100 Jahren, der neue Zyklus startet gerade erst. Und die Temperaturen sind trotzdem hoch wie nie ...
      Die schwerwiegendste und gefährlichste aller Resistenzbildungen ist immer noch die Faktenresistenz.

      Mia Paulsen, Uni München