Religion

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    • Hallo, Ihr Lieben.

      Auch wenn es ein heisses Eisen ist, so glaube ich doch, dass man in diesem Forum so ein Thema eröffnen kann, ohne dass es "Mord & Totschlag" gibt... Mich würde interessieren, ob Ihr an Gott glaubt, ob Ihr einer Religionsgemeinschaft angehört, wie Ihr es mit dem Glauben haltet. Natürlich ist es auch völlig in Ordnung, wenn man nur teilweise antwortet, oder gar nicht...

      Ich bin da zwiegespalten. Einen festen Glauben habe ich nicht, obwohl ich gerne so etwas "Sicheres und Zweifelsfreies" hätte. Aber meist ist mein (naturwissenschaftlich "verseuchter" ;) ) Verstand dagegen. Es gibt Phasen, da glaube ich, dass es irgendeine Kraft gibt, die in irgendeiner Beziehung zur Welt steht. Dann gibt es Phasen, in denen ich richtig an einen personalen Gott glauben kann, wie z.B. Christentum und Judentum ihn glauben. Aber das ist selten. Meistens zweifele ich oder sehe mich als Agnostiker, der sich aber nach "Etwas Höherem" sehnt, danach sucht....

      Ich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an, war aber in meiner Jugend (bis zu meinem 25sten Lebensjahr) römisch-katholisch. Obwohl ich in jener Zeit gute Erfahrungen mit der Kirche gemacht habe, kann ich heute mit dieser ganzen Hierarchie und Einmischung in das Privatleben der Gläubigen nichts mehr anfangen. Wenn es Gott gibt, dann ist der Glaube eine Sache zwischen Gott und dem einzelnen Gläubigen. DARAN glaube ich ganz fest... :)

      Liebe Grüsse, ich hoffe, das Thema löst nichts Negatives aus...

      P.
    • Darauf zu antworten....um diese Zeit....in dem...Zustand...oha oha oha. :D

      Gott? Mag sein. Aber erwiesen ist: das Universum existiert seit ein paar Jahren. Vor ganz kurzer Zeit hat Gott sich "angeblich" gezeigt.
      Seit 2000 Jahren hat er sich nicht gemeldet. Sind wir uninteressant?
      Versaut er gerade das Leben einer anderen Zivilisation?
      Keine Ahnung....

      Wie Dieter Nuhr letzens sagte: Die Kirche tritt seit 2000 Jahren mit dem selben Programm auf.
      Keine Komiker würde sich das trauen. Und bisher konnte mir kein Priester, Papst, Pastor, oder sonstwer, die Widersprüche Gottes erklären.

      Woran glauben? Nach dem Tod wird man ja feststellen, was wahr und was falsch ist. Sofern es ein Leben nach dem Tod gibt.
      :borg:
    • Guten Morgen :)

      eines der interessantesten Themen überhaupt finde ich :)

      Gott ist immer Interpretationssache finde ich.
      Den landläufigen Religionen kann ich persönlich wenig abgewinnen, sehe jedoch auch ihren Sinn für Andere. Diese Religionen sind ja alle nicht nur negativ und/oder schlecht. Es kommt eben immer darauf an, was der Mensch (der Einzelne oder die jeweilige Gemeinschaft) daraus macht.
      So gibt es beispielsweise viele religiöse gemeinnützige Organisationen wie z.B. die Nachbarschaftshilfe, die Bahnhofsmission o.ä.
      Auch vielen einzelnen Menschen hilft es aus vielen unterschiedlichen Gründen, eine vorgefertigte und feste Glaubensstruktur zu haben.
      Schwierig wird das Ganze, wenn es beginnt fanatisch zu werden. Menscheln tut es überall (nicht nur in Religionsgemeinschaften), denke ich.

      Mein persönlicher Glaube ist eher panentheistisch. Für mich ist Gott alles was ist und Gott ist Liebe.
      Es gibt im Spirituellen das tolle Zitat:
      "Alles was ist ist Liebe, alles was nicht Liebe ist ist Illusion."
      Da ist viel dran, denke ich. Wir erschaffen uns unsere eigene Realität um Erfahrungen zu machen.
      Meiner Meinung nach ist alles im Grunde EINS, aber wir brauchen die Illusion von Getrenntsein um zu erfahren, wer oder was wir wirklich sind. Als Beispiel: Wie kann Licht die Erfahrung machen, dass es Licht ist, wenn es nicht auch die Dunkelheit (als Illusion) erschafft? Eine schöne Geschichte hierzu: KLICKMICH
      Einer Religionsgemeinschaft gehöre ich nur auf dem Papier an, weil es so derzeit einfacher für meine Familie ist, das bedeutet mir mittlerweile aber nur noch wenig bis gar nichts.
      Ich selbst habe und mache mit meiner Art des Glaubens ganz wunderbare Erfahrungen in Meditationen und auf meinen Heilerseminaren. Es birgt so viel.

      Sehr empfehlen kann ich die Bücher von N.D. Walsh "Gespräche mit Gott" da gibt es drei Teile und dann noch weitere Bücher von ihm. Vor allem für Suchende und Zweifelnde eine ganz tolle Lektüre finde ich.

      Ich hab lange nicht mehr reingeschaut, aber vor ca. 15 Jahren fand ich auch das Buch "Gott auf der Anklagebank" von C.S. Lewis sehr interessant, da der Autor lange Jahre seines Lebens (ich glaube sogar bis ins hohe Alter) selbst Suchender gewesen ist.

      Soweit ersteinmal meine Meinung zum Thema :)

      Alles Liebe Euch

      Moony
      Whoever said Dreams don´t come true
      obviously never had a unicorn.
    • Pjotr, da hast Du mit mir den richtigen angesprochen :) :

      Nach offiziell atheistischer Einstellung, mit esoterisch-wirr-spirituellem Vorlauf,
      hatte ich Ende 2006 ein Erleuchtungserlebnis. Seitdem glaube ich nicht an Gott,
      sondern weiß um "ihn".

      Der Verstand ist in der Tat ziemlich im Weg, bei der Suche nach der letzten Erkenntnis.

      Andererseits muß man aber auch nicht "dumm" sein, oder das verstandesmäßige generell verteufeln, um sich diesem Thema ernsthaft zu nähern.

      Soweit für jetzt und gleich erstmal alles, wir haben ja Zeit und Muße hier :D !

      ---------
      (ich bekomme dieses auseinandergedriftete layout hier nicht in den Griff ...)
      Magie ist, wenn man trotzdem lebt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von somefish () aus folgendem Grund: hmmmm ... also diese optischen Lücken/Abstände im Text gefallen mir gar nicht, aber ich bekomme es auch nicht weg editiert... €Moony: hab auch mal versucht für Dich Lücken zu schließen, mal schaun (habs auch schon weitergegeben an unsere Techniker)

    • Wie schon geschrieben:
      Behutsam im WYSIWYG_Editor oder besser gleich im Quelleditor schreiben.

      Hallo allseits.

      Vor fast auf den Tag 13 Jahren- hatte ich ein Erlebnis, welchen manchen Menschen an seiner
      'naturgesetzmäßigen' Lebens(ein)sicht hätte zweifeln lassen können.
      Ich kennen keinen Gott.
      Ich glaube nicht an Gott.
      Ich glaube, dass Gott in uns allen ist ...
      Ich glaube nicht an Gott.
      Ich kenne keinen Gott.

      Gott ist für mich, dass wir alle irgendwie unsere Existenz begreifen wollen.
      Irgendwie ist bitte nicht urteilend zu verstehen.
      Ich bezeichne mich der Einfachheit halber gern als Agnostiker.

      Später oder viel später erzähle ich von meinem Erlebnis, welches nun 13 Jahre her ist.

      Liebe Grüße

      Herzi
      Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
      Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī
    • Für mich ist Gott das Gute in mir. Die Stimme die mir sagt, wie ich mich mit Anstand und Respekt durch das Leben bewegen sollte. Wichtig für mich ist es überhaupt an etwas glauben zu können. Manchmal wenn ich auf Ungerechtigkeit und Gemeinheit treffe, kann ich dadurch besser damit umgehn und brauch nicht verzweifeln. Ich würde mich daher schon als gläubig bezeichnen. Ein Thema über das ich noch so manche Stunde brüten werde...
    • Das sind interessante Erfahrungen, ich danke Euch fürs Erzählen.

      Bei mir gab es nach meiner atheistischen Zeit (ca. 1977-86) zwei Phasen von religiöser Suche.

      In der ersten Phase wurde ich durch den plötzlichen Tod meines Vaters wieder zum Suchenden. Und glaubte, im Buddhismus gefunden zu haben. Ich versuchte knapp 10 Jahre lang den Weg des Buddha zu gehen, aber da fehlte immer noch "etwas".

      Die zweite Phase begann in einer Zeit, in der ich innerhalb von 5 Monaten zweimal dem Tod von der Schippe gehopst bin und seitdem chronisch krank bin. Besonders die Zeit, als ich um mein Weiterleben bangen musste und mir die Ärzte sagten, dass meine Lebenszeit enorm begrenzt sein wird, wenn ich das überlege, zeigte mir, was mir im Buddhismus fehlte: ein "Gegenüber-Gott". Und seitdem suche ich, verwerfe ich, glaube ich, verneine ich, bejahe ich. Keine Ahnung, wo das enden wird.

      Lieben Gruss

      P.
    • :nod: ich kann das nachempfinden in Bücher nicht hineinfinden zu können. Das liegt oft daran, dass der Autor auf eine Weise schreibt, die wir nicht verstehen, weil er einfach anders denkt und beschreibt. Das ging mir übrigends mit vielen Deiner Buchtips so, deswegen lasse ich mir lieber von Dir erklären :pfeiff:
      In dem Fall solltest Du sie (die Bücher) Dir vielleicht besser nicht besorgen. Aber ich werde mich mal umhören, ob es etwas in die Richtung gibt, das vielleicht etwas anders bzw. von einem anderen Autor geschrieben wurde, der Dir ggf. eher zusagt.
      Kann aber etwas dauern bis ich eine Antwort darauf habe.

      Wie steht es mit C.S. Lewis? *malanfrag*

      bis bald und alles Liebe Dir

      Dani
      Whoever said Dreams don´t come true
      obviously never had a unicorn.
    • Pjotr schrieb:

      Das sind interessante Erfahrungen, ich danke Euch fürs Erzählen.

      Pjotr schrieb:

      Bei mir gab es nach meiner atheistischen Zeit (ca. 1977-86) zwei Phasen von religiöser Suche.

      Pjotr schrieb:

      In der ersten Phase wurde ich durch den plötzlichen Tod meines Vaters wieder zum Suchenden. Und glaubte, im Buddhismus gefunden zu haben. Ich versuchte knapp 10 Jahre lang den Weg des Buddha zu gehen, aber da fehlte immer noch "etwas".

      ..ich bin mir nicht sicher ob das mit dem Zitat so klappt wie ich es mir dachte..lach..Forenfrischling halt :kp:
      Mein Sohn ist vor 5 Jahren plötzlich erkrankt. Wir konnten alle sehr schwer mit der Diagnose MS umgehen..er am wenigsten. Er wurde suizidgefährdet, wurde gekündigt und suchte für sich einen Weg aus den Depressionen und der Angst. Damals beschäftigte er sich sehr mit dem Buddhismus. Er ging zu den Treffen der Buddhisten, meditierte und gewann eine neue Sicht auf seine Situation. Damals war es sehr hilfreich..ich war dankbar das er für sich diesen Strohhalm entdeckte. Heute steht er noch immer hinter all dem, aber er lebt es einfach nicht mehr so intensiv wie in dieser üblen Zeit. Der Alltag hält ihn fest im Griff und irgendwie scheint das alles ein wenig in Vergessenheit zu geraten.

      LG
      Morle
    • Liebe Moony,

      ich weiss nicht, ob Bücher mir helfen. Ich habe ja schon sooo viel zu dem Thema gelesen. Mein Problem ist, wie Kierkegaard sagt, dass ich "den Sprung in den Glauben wagen" muss. Bedingungslos. Ohne ständig mit dem Hirn dagegen zu wettern. Eigentlich ist mir das Christentum wie Tolstoi (mein absoluter Lieblingsschriftsteller!) es lehrte und lebte, sehr nahe. Aber dauernd kommt dieses "Aber" und dieses "Eigentlich"...

      C.S. Lewis sagt mir was, seine Gebrauchsanleitung für einen Unterteufel (oder so ähnlich) habe ich mal gelesen, das hat mir gefallen. Aber ohne diesen "Sprung" nutzt das alles nix...

      Lieben Gruss

      Pjotr
    • Ach, Morle, das tut mir so leid mit Deinem Sohn...

      Und ich freue mich, dass er durch die Beschäftigung mit dem Buddhismus aus dem grössten Tief herauskam.

      Den Buddhismus im Alltag wirklich zu leben, halte ich für sehr schwer. Ich war damals sehr aktiv, war auch Mitglied einer Gemeinschaft, war dort sogar im Vorstand und hatte "Lehrbefugnis", was immer das auch bedeuten mag (heute denke ich, Buddhismus kann man nicht lehren, nur leben und vorleben).

      Aber mein Herz war nicht bei der Sache, bzw. genauer: Meinem Herzen fehlte was; für meinen "Kopf" war der Buddhismus geradezu ideal...

      Leider habe ich das alles erst nach 9 oder fast 10 Jahren begriffen. Und mich dann abgewandt. Das hat mich selbst verletzt, aber es hat auch meine Lehrer und Mitbrüder und -schwestern sehr verletzt, die auch keine "Schuld" an meiner Abkehr trifft. Aber der Buddhismus war einfach nach anfänglicher grosser Faszination nicht der richtige Weg.

      Liebe Grüsse

      Pjotr
    • Selbst finde ich den Buddhismus seit ich denken kann faszinierend. Doch ich weiß ich würde ihn nicht leben können. Ich habe im Leben immer wieder lernen müssen, dass ohne Kampf und Ellbogen eben nichts geschieht. Ich bin auch kein Mensch der die andere Wange hinhält...Hm..eigentlich bin ich immer noch auf der Suche..1000 Fragen..wenig Antworten. Aber vielleicht ist das normal..zu hinterfragen...die Meinung zu ändern. Leben ist ja Bewegung..
    • Gott unterhält sich mit sich selbst.
      Sowieso.
      Weil "es gibt nur Gott".
      Ich kann mit Buddhismus auch viel anfangen.
      Ich mache es aber nicht zum ausschließlichen Dogma.
      "Beobachten" ist ein sehr geniales Stichwort dort.
      Damit ist schon so unglaublich viel zu erreichen, zu erfahren.
      Und man glaubt gar nicht, wie wenig und ungenau viele Menschen
      eben beobachten, die eigene Person mit eingeschlossen, wenn
      man mal zurückblickt.

      "Wege" ....
      Es gibt eigentlich nur einen Pfad zu diesem "Gott", den ich weder personalisieren,
      noch allzu kopfig abstrahieren möchte. (auch, wenn es letztlich schon sehr abstrakt ist,
      vor dem Hintergrundf unseres menschlichen Normalverstandes)
      Es ist die direkte eigene Erfahrung, diese Beziehung zw. mir und Gott.
      Eine solche Begegnung findet jenseits aller Dogmen und Lehren und Bücher statt.

      Mich selbst hat es auch ziemlich überrascht, muß ich sagen. Das hatte ich nicht vor, seinerzeit.
      "Eigentlich" möchte ich euch so 1 zu 1 "rüberschieben", was sich in meinem Kopf so gezeigt hat.
      Erzählen kann man ja viel ...
      Magie ist, wenn man trotzdem lebt.
    • somefish schrieb:

      Gott unterhält sich mit sich selbst.
      Das tue ich manchmal auch, vor allem dann wenn ich Vor- und Nachteile abwägen muss. Wenn ich mir überlgen muss, was in in Zukunft besser für mich wäre. Kann man jetzt daraus schließen, dass auch Gott nicht alles weiß? Schon gar ncihts was die Zukunft bringt. Ist er vielleicht einfach nur ein kleines bisschen besser im Raten als wir. Und er hat vielleicht die auch noch die bessere Marketing-Strategie uns diese Unwissenheit als Plan zu verkaufen.
      [...]
      "Beobachten" ist ein sehr geniales Stichwort dort.
      Damit ist schon so unglaublich viel zu erreichen, zu erfahren.
      Und man glaubt gar nicht, wie wenig und ungenau viele Menschen
      eben beobachten, die eigene Person mit eingeschlossen, wenn
      man mal zurückblickt.
      Jeder beobachtet die Welt so gut er eben kann. Das ist nunmal auch Ansichtssache.
      Es sit wie bei einem Kunstwerk. Der eine beobachtet es stundenlang. Hat dann eine Erkenntnis und ist der Meinung es ist ein großartiges Bild und der Künstler will sagen, dass...
      Der andere beobachtet genauso lange, hat keine Erkenntnis. Es ist ein Bild. Punkt. Und der Künstler hat es gemalt um sich was ernähren zu können.
      Wieder ein anderer steht nur kurz vor dem Bild. hat aber dann eine ganz andere Erkenntnis. Sein dreijähriger Sohn hat vor ein paar Tagen etwas gemalt, was künstlerisch genauso anspruchsvoll ist.
      Die Frage ist jetzt: Wer von den dreien hat Recht?
      Alle? Keiner? Jeder sollte auf jedenfall seine Meinung haben. Und jede Religion schränkt Meinungen ein.
      Daher gibt es für mich keinen Gott. Wenn es einen gäbe, der wollte das ich glaube, dann soll er sich einfach zeigen. Nicht durch kryptische Symbole und Zeichen. Oder irgendjemanden Stimmen in den Kopf setzen. Dann soll er einfach mal "runterkommen" und sagen "Da bin ich".


      "Wege" ....
      Es gibt eigentlich nur einen Pfad zu diesem "Gott", den ich weder personalisieren,
      noch allzu kopfig abstrahieren möchte. (auch, wenn es letztlich schon sehr abstrakt ist,
      vor dem Hintergrundf unseres menschlichen Normalverstandes)
      Es ist die direkte eigene Erfahrung, diese Beziehung zw. mir und Gott.
      Eine solche Begegnung findet jenseits aller Dogmen und Lehren und Bücher statt.
      Ein Weg zu Gott. Davon reden viele. Es ist eine Einbahnstraße. Eine zweispurige Straße wäre angenehmer. Gott könnte dann ja auch mal zu mir kommen. ;)
      Eine Erfahrung mit Gott hatte ich noch nicht. Weder in der Kirche noch außerhalb. Es mag sein das Gott einen Plan hat, aber daran glaube ich nicht. Der ist genauso planlos wie wir Menschen. Er muss sich vielleicht nur in einem etwas größerem Chaos bewegen ich. (in meinem 22qm großem Zimmer :D)


      Mich selbst hat es auch ziemlich überrascht, muß ich sagen. Das hatte ich nicht vor, seinerzeit.
      "Eigentlich" möchte ich euch so 1 zu 1 "rüberschieben", was sich in meinem Kopf so gezeigt hat.
      Erzählen kann man ja viel ...
      Das rüberschieben wäre ne praktische Sache. *sign*



      Hier jetzt ein Zitat aus einem anderen Thema, aber es passt hier tatsächlich gut rein:

      Pjotr schrieb:

      Ich wundere mich immer, wo Gott war, als Millionen Menschen in den KZs inbrünstig gebetet haben, doch zu helfen.

      Ich wundere mich, wo Gott bei dem grossen Tsunami war, der Weihnachten(!) vor ein paar Jahren den ganzen Südosten Asiens heimsuchte und 200000 (oder sogar mehr?) Tote hinter sich liess.

      Und ich habe täglich, stündlich, neuen Anlass, mich zu wundern...

      Obwohl ich ja ein Suchender bin (siehe meinen Religions-Thread), an einen allgütigen, allmächtigen Gott kann ich nun wahrlich nicht glauben. Und an einen christlichen, wie die Kirchen ihn lehren, auch nicht, wenn ich mir so die Politiker und Spiesser der ganzen Welt anschaue, die sich fast alle auf diesen Gott berufen, und mit diesem Gott die Menschen immer nur unterdrücken. Jaja, ich weiss, sie verstehen ihn alle miss...

      P.


      Ich wollte dazu irgendwas schreiben. Jetzt ab ich mir das nochmal durchgelesen. Und weiß eigentlich nicht was oder wie ich da meinen Senf zu geben soll :D Ich kann dem allem nur zustimmen.
      Die Fragen stellen sich immer wieder. Keine Religion liefert antworten.
      :borg: